© Feuerwehr-Inspektion Bad Kötzting

Überschwemmungen in Ostbayern – Reporter vor Ort

Am Mittwoch ist ein schweres Gewitter mit Starkregen über die Oberpfalz gezogen- vor allem der Landkreis Cham war von Überschwemmungen betroffen – die auch am Donnerstag noch andauern. Für den ganzen Landkreis Cham besteht eine Hochwasserwarnung. Der Pegel des Regen kann im Laufe des Donnerstags noch die Meldestufe 2 erreichen. Trotz örtlicher Überflutungen ist die Oberpfalz vor allem angesichts der Schrecklichen Bilder aus Niederbayern bisher mit dem Schrecken davongekommen. Unser Reporter Rudolf Heinz war heute im Landkreis Cham unterwegs:

 

Unwetter und Überschwemmung im Landkreis Cham

In Bad Kötzting, Lederdorn, Blaibach und Altrandsberg wurden Grundstücke und Straßen überschwemmt, zahlreiche Keller mussten ausgepumpt und Schlamm beseitigt werden.

 

Fotos: Feuerwehr-Inspektion Bad Kötzting

 

 

 

 

Feuerwehr Regensburg bleibt entspannt

 

Johannes Buchhauser, Leiter des Amts für Brand- und Katastrophenschutz in Regensburg bleibt optimistisch: Unter 10 Einsätze seien bisher im Regensburger Westen eingegangen, hauptsächlich werden vollgelaufene Keller ausgepumpt. Die Zahl der Einsatzkräfte wurde zwar vorsorglich erhöht, jedoch bezeichnet er die Lage momentan als entspannt.

 

 

Landkreis Kelheim: Feuerwehr mit Aufräumarbeiten beschäftigt

Die Feuerwehr Abensberg unterstützte am 01.06.2016 gemeinsam mit der Feuerwehr Offenstetten die Einsatzkräfte in Herrngiersdorf bei der Beseitigung der Schäden nach dem Unwetter.

Aus dem Einsatzbericht:

 

"Am Schadensort angekommen wurden bei einigen Kameraden Erinnerungen vom Hochwasser 1999 wach. Die hauptsächliche Arbeit vor Ort war das Reinigen der Hallen, Stallungen und Werkstätten vom Schlamm. Als große Hilfe stellte sich der Teleskoplader dar, da zum Beispiel mit Hilfe des Räumschildes einfach Dreck weggeschoben werden konnte und so Wege wieder befahrbar gemacht wurden."

 

 

Lage im Landkreis Straubing-Bogen

 

Im Landkreis Straubing-Bogen sei man "mit einem blauen Auge davongekommen" heißt es in einer Pressemitteilung aus dem Landratsamt. Weiter berichtet man von mehreren Hochwassereinsätzen in der vergangenen Nacht:

 

"In der Nacht verlagerte sich der Schwerpunkt der Einsätze an die Menach, wo unter anderem die Stegmühle und die Talmühle mit Sandsäcken geschützt wurden. Aus zwei landwirtschaftlichen Anwesen mussten die Feuerwehrleute Tiere in Sicherheit bringen. Etwa 400 Mitglieder von Feuerwehr und THW waren zum Teil bis in die Morgenstunden im Einsatz. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde im Umfeld des Hochwassers niemand verletzt, es blieb bei Sachschäden."

 

 

MF/MB