TSV Abensberg Judoka: Dreimal Edelmetall bei Deutscher Meisterschaft

Bei den Deutschen Meisterschaften der U18 in Leipzig wuchsen die Kadetten des TSV Abensberg über sich hinaus. Gleich dreimal Edelmetall durften die Jungs von der Abens in der sächsischen Metropole bejubeln.

Kevin Abeltshauser, der im vergangenen Jahr bereits Zweiter bis 60 kg geworden war, legte dieses mal noch einen drauf. In der Klasse bis 66 kg erkämpfte sich der Schüler vom Johannes-Nepomuk-Gymnasium mit einer eindrucksvollen Leistung seinen ersten Deutschen Meistertitel.

In der ersten Runde erwischte er mit dem Berliner Michael Volz gleich einen harten Brocken, der ihm alles abverlangte. Mit zwei weiteren Siegen gegen Simon Boutaleb (Hamburg) und Vlad Palamarciuc (Bayern) zog Kevin ins Halbfinal gegen Bastian Sauerwald (Nordrhein-Westfalen), einen seiner stärksten Konkurrenten, ein. In einem harten Kampf behielt er schließlich die Oberhand, und freute sich über den erreichten Einzug ins Finale. Nun sollte natürlich Gold her.

Im anderen Halbfinale hatte sich mit Nikita Mantel (Berlin) ein bislang weitestgehend unbeschriebenes Blatt durchgesetzt, der sich aber in allen Kämpfen bärenstark präsentierte und auch Titelaspiranten aus dem Weg räumte. Es galt also, den Berliner sehr ernst zu nehmen.

Kevin übernahm von Beginn an die Initiative und gestaltete den Kampf. Bereits nach wenigen Augenblicken ging er durch eine Wurftechnik in Führung. Nur etwa 30 Sekunden später gelang ihm der entscheidende Wurf, und er durfte seiner Freude und Erleichterung über den Titel Luft machen.

Michael Weber (-90 kg) hatte zunächst einen Fehlstart. In Runde eins verlor er überraschend gegen den Niedersachsen Veysel Ayas vorzeitig. Zeit, den Schock zu verarbeiten, war wenig. In der Trostrunde musste Michael nun alle Kämpfe gewinnen, um noch eine Medaille zu holen. Der Abensberger hatte seine Nerven im Griff, und beendete alle seine Kämpfe bis zum Trostrunden- finale vorzeitig. Auch im Kampf um Bronze ließ er nichts anbrennen und holte sich die verdiente Medaille.

Ben Howard startete bis 43 kg nervös in seine erste Deutsche Meisterschaft. Nach zwei gewonnenen Begegnungen unterlag er im Viertelfinale dem späteren Titelgewinner Lenny Burk aus Leipzig. Zwei Trostrundensiege sicherten dem Süddeutschen Meister schließlich den Kampf um Bronze. Hier dominierte er Nicolas Kutscher (NW) deutlich, und holte sich bei seinen ersten nationalen Titelkämpfen verdient die Bronzemedaille.

Für Leon Zitzelsberger lief es bis 55 kg nicht, wie erhofft. Nach zwei Vorrundensiegen verlor Leon zweimal und beendete den Wettkampf auf Platz neun.

Ähnlich erging es Jasmin Lochen. Jasmin, die zum Jahresende die Gewichtsklasse gewechselt hatte, bescherte das Los in der ersten Runde mit Charlotte von Leupoldt gleich die Deutsche Meisterin des Vorjahres. Jasmin machte einen hervorragenden Kampf, und setzte sich gegen die Favoritin aus Berlin schließlich durch.

Selbstbewusst durch diesen, für sie überraschenden Sieg, gewann sie auch ihren nächsten Vorrundenkampf. Im Viertelfinale musste sie in einer ausgeglichenen Begegnung in die Verlängerung und unterlag dort nach neun Minuten im Boden. Auch in der Trostrunde konnte sie sich nicht durchsetzen, und wurde, wie Leon Zitzelsberger, Neunte.

 

Pressemitteilung TSV Abensberg Judoka