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Trotz Corona: Hochbetrieb auf den Baustellen des Bundes und des Freistaates Bayern in der Oberpfalz

Die Staatlichen Bauämter Amberg-Sulzbach und Regensburg betreuen im Regierungsbezirk Oberpfalz insgesamt 553 Bundes- und Landesliegenschaften mit mehr als 2.000 Gebäuden sowie ein rund 2.700 km langes Bundes- und Staatsstraßennetz. Trotz der Corona-Pandemie herrscht auf den Baustellen des Bundes und des Freistaats Bayern Hochbetrieb und die Projekte werden zügig fortgeführt. „Diese kontinuierliche Bautätigkeit auf hohem Niveau sichert in schwierigen Zeiten nicht nur Arbeitsplätze und Wirtschaftswachstum in unserer Region, sondern sie trägt durch die Instandhaltung und Verbesserung der öffentlichen Infrastruktur auch zur kontinuierlichen wirtschaftlichen Weiterentwicklung der Oberpfalz bei“, betont Regierungspräsident Axel Bartelt.

 

Im Jahr 2019 haben Bund und Freistaat Bayern rund 255 Mio. € allein für ihre Infrastruktur im Hochbau in der Oberpfalz investiert. Auch im Jahr 2020 bewegen sich die Ausgaben für Hochbauprojekte auf vergleichbar hohem Niveau. So investiert der Staat verstärkt in den Hochschulbau, setzt wichtige Projekte für Polizei und Feuerwehr um, schafft Wohnraum für sozial Schwache oder setzt Aufträge in den Truppenübungsplätzen der US-Streitkräfte um.

Im Straßenbau betreuen die beiden Staatlichen Bauämter Amberg-Sulzbach und Regensburg eine Vielzahl an Baumaßnahmen, die dem Neu- und Ausbau sowie der Erhaltung des Bundes- und Staatsstraßennetzes in der Oberpfalz dienen. Das Investitionsvolumen hierfür wird im Jahr 2020 rund 100 Mio. € betragen. Davon wird rund die Hälfte der Mittel für die notwendige Bestandserhaltung der Fahrbahndecken und Brückenbauwerke ausgegeben und rund 4 Mio. € in den Neubau von Geh- und Radwegen entlang der Bundes-und Staatsstraßen investiert.

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Hochbauprojekte in der Oberpfalz:

Im Bereich Hochbau bildet der Hochschulbau einen Schwerpunkt der staatlichen Investitionen in der Oberpfalz. So wird an der Universität Regensburg derzeit die Tiefgarage mit Gesamtkosten in Höhe von 60 Mio. € saniert. Gleichzeitig laufen vorbereitende Maßnahmen zum Neubau des Vorklinikums mit Gesamtkosten in Höhe von 140 Mio. €. Am Universitätsklinikum wird ein Klinikgebäude mit dem Schwerpunkt Stammzellentransplantation gebaut. Die Gesamtkosten betragen hierfür 48,5 Mio. €. An der OTH Regensburg wird mit Hochdruck an der Fertigstellung des Fakultätsgebäudes für Architektur (29,6 Mio. € Gesamtkosten) und am Gebäude für die Hochschulverwaltung (20 Mio. € Gesamtkosten) gearbeitet. Hier fand heute ein Pressetermin mit Staatsministerin Kerstin Schreyer an der OTH Regensburg statt.

Für die Hochschule des öffentlichen Dienstes - Fachbereich Polizei - wird die Klosterburg in Kastl generalsaniert. Die Gesamtkosten sind mit 60 Mio. € veranschlagt.

Wichtige Projekte für Polizei und Feuerwehr sind das Einsatztrainingszentrum der Polizei in unmittelbarer Nachbarschaft zum Dienstgebäude des Polizeipräsidiums Oberpfalz in Regensburg und die Erweiterung des Übungsgeländes der Staatlichen Feuerwehrschule in Lappersdorf im Zuge des Gesamtausbaus. Hierfür sind jeweils rund 7 Mio. € veranschlagt.

Das Thema Wohnraumförderung steht im Vordergrund des Projekts in der Benzstrasse in Regensburg. Dort konnten aktuell 95 Wohnungen für anerkannte Asylbewerber und einheimische Bewohner mit niedrigem Einkommen fertiggestellt werden. Die neue Wohnanlage ist das größte Projekt des staatlichen Sofortprogramms, das im Rahmen des Wohnungsbaupaktes in Bayern realisiert wird. Hier wurden insgesamt 27 Mio. € investiert.

Auch auf den Truppenübungsplätzen in Grafenwöhr und in Hohenfels wird weiterhin kräftig investiert. Neben den laufenden Maßnahmen liegen hier Planungsaufträge über Projekte mit Gesamtkosten von rund 200 Mio. € vor.

Ausblick auf das nächste Jahr: Am 1. Juli 2020 hat der Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtages zwei Baumaßnahmen im Zuge der Heimatstrategie und Behördenverlagerung freigegeben. Die Neubauten für das Landesjugendamt in Schwandorf und das Amt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung in Waldsassen können damit weitergeplant und gebaut werden. Hier werden ab 2021 ca. 26 Mio. € in der Oberpfalz investiert.

Straßenbauprojekte in der Oberpfalz:

Im Bereich Straßenbau befinden sich derzeit folgende neun wichtige Maßnahmen an Bundes- und Staatsstraßen mit einem Kostenvolumen von insgesamt 186 Mio. € in Bau:

·         B 16, 3-streifiger Ausbau bei Wenzenbach, Gesamtkosten 34 Mio. €

·         B 85, 4-streifiger Ausbau zwischen Wetterfeld und Altenkreith, Gesamtkosten 45 Mio. €

·         B 299, Ausbau nordöstlich Hessenreuth, Gesamtkosten 21 Mio. €

·         St 2132, Ortsumgehung Lederdorn, Gesamtkosten 14 Mio. €

·         St 2151, Ortsumgehung Rötz, Gesamtkosten 9 Mio. €

·         St 2159, Ausbau östlich Gaisthal, Gesamtkosten 9 Mio. €

·         St 2172, Ortsumgehung Plößberg, Gesamtkosten 9 Mio. €

·         St 2149, Erneuerung der Großen Regenbrücke in Nittenau, Gesamtkosten 13 Mio. €

Im September 2020 werden darüber hinaus die Bauarbeiten für die Ortsumgehung von Waldershof im Zuge der St 2172 mit Gesamtkosten von 32 Mio. € beginnen.

Neben den in Bau befindlichen Maßnahmen wird mit Hochdruck an der Schaffung von Baurecht für weitere dringend erforderliche Straßenbaumaßnahmen gearbeitet.

Darüber hinaus unterstützt der Freistaat Bayern im Jahr 2020 den kommunalen Straßenbau der Landkreise, Städte und Gemeinden in der Oberpfalz mit Fördermitteln aus dem bayerischen Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (BayGVFG) und aus dem Finanzausgleichsgesetz (Art 13c und Art. 13f FAG) mit rund 31 Mio. €.

Pressemitteilung Regierung der Oberpfalz