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Toter auf B16 bei Nittenau: Das Projektil stammt aus einem Jagdgewehr

Das Polizeipräsidium Oberpfalz berichtet erneut über einen durch eine Schussverletzung verstorbenen Beifahrer, der am Sonntag (12. August) auf der B16 ums Leben gekommen ist. Mittlerweile ist klar: Das Projektil stammt aus einem Jagdgewehr. Jetzt will man das Geschoss einem der mittlerweile sichergestellten Jagdgewehre zuordnen. Dazu wurde auch ein Experte des Landeskriminalamts hinzugezogen.

 

Der Polizeibericht:

Wie bereits berichtet, verstarb am Sonntagvormittag, 12.08.2018 der Beifahrer eines Pkws auf der Bundesstraße 16. Die rechtsmedizinische Untersuchung ergab nun, dass das Projektil eines Jagdgewehrs den 47-Jährigen tödlich verletzte. Die Kriminalpolizei Amberg arbeitet nach wie vor zusammen mit der Staatsanwaltschaft Amberg mit Hochdruck an den Todesfallermittlungen.

Obwohl der 61-jährige Fahrzeuglenker unmittelbar nachdem sein Beifahrer zusammengesackt war Erste-Hilfe leistete und den Rettungsdienst verständigte, konnte der eintreffende Notarzt nur noch den Tod des 47-jährigen Beifahrers feststellen. Die Kriminalpolizei Amberg hat daraufhin in enger Absprache mit der Staatsanwaltschaft Amberg die Ermittlungen übernommen und einen Schusssachverständigen des Bayerischen Landeskriminalamts hinzugezogen.

Die am Montag, 13.08.2018, durchgeführte Obduktion bestätigte die anfängliche Vermutung, dass ein Projektil die Beifahrerscheibe zerschlagen und den Insassen tödlich verletzt hat. Weiterhin laufen die Ermittlungen der Kriminalpolizei Amberg auf Hochtouren. Schussexperten des Bayerischen Landeskriminalamts beschäftigen sich derzeit intensiv mit der Frage, ob das Projektil einem der sichergestellten Jagdgewehre zugeordnet werden kann. Mit Blick auf das laufende Ermittlungsverfahren können derzeit keine weiteren Auskünfte zu den Todesumständen und polizeilichen Maßnahmen gemacht werden.

 

Unsere Berichterstattung vom 13. August:

Den ursprünglichen Polizeibericht finden Sie hier.

 

Titelfoto: Symbolbild

PM/MF