Tödlicher Familienstreit in Neumarkt – Polizei reagiert auf Vorwürfe

Nach dem tödlichen Streit in Neumarkt in der Oberpfalz am vergangenen Dienstag hat jetzt die Polizei zu den Vorwürfen aus den Reihen der Familienangehörigen Stellung bezogen. Diese hatten der Polizei vorgeworfen, die Beamten hätten gewusst, wie gefährlich der 43-jährige mutmaßliche Täter sei, aber zu wenig unternommen.

In einer Pressemitteilung erklärt das Polizeipräsidium, seit September des vergangenen Jahres von der Situation in der Familie gewusst zu haben. Die Beamten in Neumarkt hätten daraufhin „alle rechtlich zulässigen und im vorliegenden Fall gebotenen gefahrenabwehrenden Maßnahmen durchgeführt“, so ein Polizeisprecher. Zu diesen Maßnahmen gehörten unter anderem die Unterbringung der Ehefrau und des gemeinsamen Sohnes in einem Frauenhaus, Gespräche mit den Beteiligten und verstärktes Streife-Fahren vor dem Haus der Familie.

Am vergangenen Dienstag waren die Leichen eines 65-Jährigen und dessen 26 Jahre alten Sohnes gefunden worden. Der 43-jährige Schwiegersohn steht im Verdacht, die Beiden ermordet zu haben.

 

02.02.2013 / TaH