Todesfahrt mit 1,28 ‰ – Vater vor Gericht

Vor gut einem Jahr tötete ein Mann aus Regenstauf bei einem Autounfall seinen eigenen Sohn. Er war betrunken bei Ramspau im Landkreis Regensburg mit dem Wagen unterwegs, als er bei einem Überholmanöver die Kontrolle über sein Auto verlor und sich überschlug. Wenige Tage nach dem Unfall starb der Zweijährige aufgrund seiner schweren Kopfverletzungen.

Vor dem Amtsgericht Regensburg musste sich heute der Mann dafür verantworten. Der Angeklagte ist seit dem Unfall selbst querschnittsgelähmt. Eine Blutabnahme des Mannes hatte ergeben, dass er bei dem Unfall etwa 1,28 Promille Alkohol im Blut hatte.

Gegen einen Strafbefehl hatte der Mann ursprünglich Widerspruch eingelegt. Bei der heutigen Verhandlung akzeptierte er jedoch das Strafmaß von 10 Monaten Freiheitsstrafe zur Bewährung wegen fahrlässiger Tötung.

 

CB