kirche – TVA https://www.tvaktuell.com Videos & News aus Regensburg und der Region Tue, 11 Nov 2014 16:48:30 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 Bistum entschädigt Missbrauchsopfer https://www.tvaktuell.com/bistum-entschaedigt-missbrauchsopfer-111331/ Tue, 11 Nov 2014 11:33:44 +0000 http://www.tvaktuell.com/?p=111331 Das Bistum Regensburg hat bislang 30 Missbrauchsopfer finanziell entschädigt – mit insgesamt rund 159.000 Euro. Das geht aus dem ersten Tätigkeitsbericht hervor, den der Missbrauchsbeauftragte der Diözese vorgelegt hat. Geplant sind auch weitere Gespräche zwischen Geschädigten und Bischof Prof. Dr. Rudolf Voderholzer.

 

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Regensburg: Dreieinigkeitskirche wieder eröffnet https://www.tvaktuell.com/regensburg-dreieinigkeitskirche-wieder-eroeffnet-63787/ Mon, 09 Dec 2013 10:50:04 +0000 http://www.tvaktuell.com/?p=63787 In Regensburg ist am Sonntag die Dreieinigkeitskirche wieder eröffnet worden. Fünf Jahre hat die Sanierung der Kirche gedauert, insgesamt hat sie 3,5 Millionen Euro gekostet. Bei der Sanierung standen unter anderem die statische Sicherheit der Kirche, die Beseitigung von Wasserschäden und die Reinigung  von Kunstwerken im Vordergrund. Das Evangelische Gotteshaus war ursprünglich vor 382 Jahren eingeweiht worden. Die Wiedereröffnung traf dieses Datum jetzt auf den Tag genau.

MF

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Chammünster: Bischof Voderholzer besucht den Lamberg https://www.tvaktuell.com/chammuenster-bischof-voderholzer-besucht-den-lamberg-53063/ Wed, 09 Oct 2013 09:12:07 +0000 http://www.tvaktuell.com/?p=53063 Jetzt soll endlich wieder Frieden auf dem Lamberg (Landkreis Cham) einkehren. Während seines Pastoralbesuchs, wird Bischof Rudolf Voderholzer heute Nachmittag auch den Lamberg besuchen. Dort wird er ein Gebet in der Wallfahrtskirche „St. Walburga“ sprechen.

 

Anschließend wird er das renovierte Wirtshaus besichtigen. Ende September gelang es dem Chamer Landrat, Franz Löffler (CSU) zwischen Diözese und Kirchenverwaltung zu vermitteln. Anfang Dezember soll das Gasthaus eröffnet werden. Der Wallfahrtsunterstützungsverein wird die Gaststätte auf Erbbaurecht übernehmen. Die Kirchenstiftung Chammünster wird das Eigentum an der Wohnung im I. Stock des Gebäudes erhalten.

 

Hintergrund:

Jahrelang stritt die Kirchenverwaltung Chammünster mit der Diözese um das Wirtshaus. Bürger der Gemeinde haben sogar einen Arbeitskreis „Rettet den Lamberg“ gegründet. Über 12.000 Unterschriften sammelten sie für die Renovierung des Wirtshauses. Die Kirchenstiftung der Pfarrei hat zwar Geld – allerdings erlaubte das Bistum Regensburg nicht, diese Gelder in das Wirtshaus zu stecken. Auf einer Infoveranstaltung im Herbst 2011 waren sich schon damals die Bürger einig: Wirtshaus und Kirche gehören zusammen!  Heute, zwei Jahre später ist das Wirtshaus top saniert – offen ist es noch nicht. Das Bistum ging sogar juristisch gegen die Stiftungsräte und Pfarrer Markus Nees vor.

 

Klick-Tipp:

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Cham: Der Lamberg sorgt weiter für Gesprächsstoff https://www.tvaktuell.com/cham-der-lamberg-sorgt-weiter-fuer-gespraechsstoff-48497/ Mon, 09 Sep 2013 10:00:33 +0000 http://www.tvaktuell.com/?p=48497 Der Streit um das Wirtshaus auf dem Lamberg im Landkreis Cham- er ist schon beinahe ein bühnenreifes Stück. Das Gasthaus wurde von der Kirchenverwaltung monatelang renoviert, nur um dann nicht öffnen zu können. Der Grund: Die Diözese gibt an keine Genehmigung für das Bauvorhaben erteilt zu haben. Jetzt folgt der nächste Akt im Drama um den Lamberg.. mit einigen überraschenden neuen Zahlen.

Am Freitag haben sich in Chammünster Vertreter der Kirchenversammlung mit interessierten Bürgern und Vertretern der Politik getroffen. Bei der Informationsversammlung standen natürlich die Renovierungsarbeiten auf dem Lamberg im Vordergrund. Die Chamer Bürgermeisterin Karin Bucher überraschte mit der Information, dass die Kirchenstiftung Chammünster auch nach den Renovierungsarbeiten auf dem Lamberg noch 2,5 Millionen Euro zur Verfügung habe. Laut Kirchenverwaltung Chammünster habe die Diözese ausserdem von den Renovierungsarbeiten gewusst. Jetzt liege es am Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer sich zu dem Fall zu äußern.

MF

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Die unendliche Geschichte: Wirtshaus am Lamberg https://www.tvaktuell.com/die-unendliche-geschichte-wirtshaus-am-lamberg-44903/ Fri, 16 Aug 2013 08:40:39 +0000 http://www.tvaktuell.com/?p=44903 Auf dem Lamberg im Landkreis Cham herrscht derzeit dicke Luft. Monatelang hat die Kirchenverwaltung Chammünster das alte Wirtshaus auf dem Berg renoviert. Jetzt ist es fertig, doch das Bistum Regensburg hat verboten, das Gasthaus zu öffnen. Der Grund: Die Bauleistungen wurden von Seiten der Diözese nicht genehmigt.

Vor wenigen Tagen bekamen die Stiftungsräte sogar Post vom Rechtsanwalt. Das Bistum geht gegen die Ehrenamtlichen jetzt sogar juristisch vor. Die Bürger von Chammünster wollen sich das nicht bieten lassen und gehen jetzt auf die Barrikaden.

16.08.2013 RH

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Viele Kirchenaustritte in der Weihnachtszeit https://www.tvaktuell.com/viele-kirchenaustritte-in-der-weihnachtszeit-10064/ Sat, 22 Dec 2012 09:47:42 +0000 http://www.tvaktuell.com/?p=10064 Die große Austrittswelle ist vorbei. Dennoch: Auch in diesem Jahr kehrten wieder viele Menschen ihrer Kirche den Rücken. Nicht wenige nutzen dafür ausgerechnet die besinnlichen Tage kurz vor dem Jahreswechsel.

Für die christlichen Kirchen sind die Weihnachtstage keine rosigen Zeiten. Denn nicht wenige ihrer Mitglieder treten am Jahresende aus. Allerdings: So schlimm wie im Krisenjahr 2010 ist es nicht mehr. Dies ergab eine Umfrage der Nachrichtenagentur dpa in Bayern.

In München gab es in diesem Jahr bislang rund 7700 Kirchenaustritte. Sabine Hübl vom Standesamt München rechnet damit, dass diese Zahl bis Jahresende noch deutlich steigen wird: «Zwischen Weihnachten und Silvester steigen pro Tag bis zu 100 Leute aus der Kirche aus. Bis zum Jahresende ist davon auszugehen, dass die 8000er Marke geknackt wird.» Damit wäre die Zahl der Kirchenaustritte im Vergleich zum Vorjahr (8257) etwa konstant geblieben.

Im Krisenjahr 2010 lag die Zahl der Kirchenaustritte allein in München bei 11 000. Damals war vor allem die katholische Kirche durch den Missbrauchskandal in die Schlagzeilen geraten. Prügelvorwürfe gegen Bischof Walter Mixa hatten im Augsburger Bistum eine Austrittswelle ausgelöst. Hatten 2009 noch 7000 Katholiken im Bistum ihren Austritt erklärt, so schnellte die Zahl 2010 auf 12 000. Ein Jahr später registrierte das Bistum nur noch halb so viele Austritte. Mit einem ähnlichen Niveau wird für dieses Jahr gerechnet. In der Stadt Augsburg sind bis Ende November 1148 Gläubige aus der Kirche ausgetreten. Katholiken und Protestanten werden dabei nicht getrennt erfasst.

Die Stadt Nürnberg verzeichnet einen leichten Anstieg der Kirchenaustritte. «2010 war die große Welle, letztes Jahr war es eher eine Delle, und dieses Jahr ist es weniger als 2010, aber mehr als 2011», berichtet ein Mitarbeiter des Nürnberger Standesamtes. In der zweitgrößten bayerischen Stadt sind bis November 2350 Menschen aus der Kirche ausgetreten. Das waren etwas mehr als im Vorjahreszeitraum (2200).

Bis Anfang Dezember kehrten in Regensburg 616 Menschen der Kirche den Rücken. Dies bedeutet einen Rückgang zum Vorjahr, als es noch 710 Austritte waren. Ein Sprecher des Bistums sagte, dass sich neben dem demografischen Wandel auch die Steuerpolitik auswirke. Generell würden die Gründe für einen Austritt aber nicht erfasst. In Passau waren nach Angaben einer Sprecherin im Vorjahr 231 Menschen aus der Kirche ausgetreten, in diesem Jahr bis Anfang Dezember 208.

In Ingolstadt haben bis Anfang Dezember 716 Menschen die Kirche verlassen. «Im gesamten Jahr 2011 waren es 721, so dass wir davon ausgehen können, dass die Zahl konstant bleiben wird», sagt der Sprecher der 128 000 Einwohner zählenden Stadt, Gerd Treffer.

Auch in Unterfranken und in Oberfranken hat sich die Lage nach der Austrittswelle 2010 normalisiert. «Es hat diesen großen Paukenschlag gegeben im Jahr 2010 – da hatten wir wirklich massig Kirchenaustritte. Mittlerweile liegen wir wieder im normalen Trend», sagt Amtsleiter Robert Strauß vom Standesamt in Bamberg. In diesem Jahr seien bislang 300 Menschen aus der Kirche ausgetreten. 2010 waren es noch 493. Als Hauptgrund für die Austritte nennt Strauß die Kirchensteuer. «Mit dem 13. Monatsgehalt entscheiden sich viele für diesen Schritt, den sie oft lange vor sich her geschoben haben. Das ist dann oft so ein Auslöser.»

In Würzburg sind bislang 620 Gläubige aus der Kirche ausgetreten. Das ist nah am Vorjahresergebnis von 719. Das Standesamt geht davon aus, dass heuer die 700-Grenze nicht überschritten wird. In Aschaffenburg gehen die Zahlen ebenfalls leicht zurück: 525 waren es im Jahr 2010, 349 im vergangenen Jahr und bislang registrierte die Behörde rund 330 Austritte. «Dabei halten sich die Konfessionen die Waage – die eine Hälfte ist katholisch, die andere evangelisch», sagt der stellvertretende Leiter des Aschaffenburger Standesamtes, Manfred Horn. «Viele nennen einfach finanzielle Gründe für ihre Entscheidung. Die wenigsten wollen der Kirche tatsächlich den Rücken kehren.»

 dpa 22.12.2012

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