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Straubing: Ammoniak-Austritt im Eisstadion – Fenster und Türen schließen!

Das Polizeipräsidium Niederbayern warnt vor einem Austritt von Ammoniak in Straubing. Laut Erstmeldung ist das Ammoniak gegen 7:15 Uhr im Eisstadion ausgetreten (Kinseherberg). Laut Polizei gibt es Verkehrssperrungen im Bereich Theresienplatz, Am Hagen und im Bereich LaGa-Gelände.

Anwohner sollen Fenster und Türen geschlossen halten. Ammoniak kann in hoher Konzentration lebensgefährlich sein – die Substanz wirkt auf der Haut oder z.B. in der Lunge ätzend.

17:30 Uhr: Weiteres Update der Polizei – Entwarnung

Nach bisherigem Stand der Ermittlungen kam es durch Beschädigungen an mehreren Leitungen bei Bauarbeiten auf der Eisfläche zum Austritt von Ammoniak. Die Kriminalpolizei Straubing hat in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Regensburg – Zweigstelle Straubing – die Ermittlungen zum genauen Hergang des Schadensereignisses aufgenommen.

Gegen 17: 10 Uhr konnte durch die Feuerwehr Entwarnung gegeben werden, nachdem die Leitungen verschlossen wurden und die Messungen der Feuerwehr keine überhöhten Belastungen anzeigten.

Alle Straßensperrungen und Warnmeldungen wurden unmittelbar aufgehoben. Die Betroffenen Anwohner können ab sofort in ihre Wohnungen zurück kehren. Insgesamt waren rund 150 Personen von den Evakuierungsmaßnahmen betroffen.

Durch den Austritt des Gases wurden 14 Personen verletzt, ca. 60 Personen mussten vorsorglich untersucht werden. Es kam zu keinen schwereren Verletzungen. Der überwiegende Teil der Betroffenen klagte über Augen- und Atemwegsreizungen.

Am Einsatz waren neben Beamten der Polizeiinspektion Straubing auch Angehörige umliegender Polizeidienststellen sowie Beamte der Bayerischen Bereitschaftspolizei beteiligt.

Während der Verkehrssperrungen sowie den Evakuierungsmaßnahmen kam es zu keinen größeren Behinderungen. Die Polizei, Rettungs- und Einsatzkräfte bedanken sich für das umsichtige und verständnisvolle Verhalten aller Betroffenen.

Das Bürgertelefon der Stadt Straubing ist noch bis 18 Uhr besetzt.

Aktuell ist noch die Westtangente im Bereich des Eisstadions gesperrt.

Beim Vorliegen weiterer Ermittlungserkenntnisse wird im Laufe des morgigen Tages berichtet.

13:30 Uhr: Weiteres Update der Polizei – Neun Personen im Krankenhaus

In der Verletztensammelstelle wurden nach aktuellem Stand ca. 60 Personen vorsorglich untersucht.

Bei 14 Personen wurden Verletzungen festgestellt, neun der verletzten Personen wurden in ein Krankenhaus eingeliefert.
Über die Schwere der Verletzungen kann zur Zeit noch keine Auskunft gegeben werden.

Die anderen vorsorglich untersuchten Personen wurden von Angehörigen abgeholt bzw. haben die Verletztensammelstelle eigenständig verlassen.

Die Sperrung der Geiselhöringer Straße wurde zwischenzeitlich aufgehoben.

Die weiteren Sperrungen bleiben bestehen.

12 Uhr: Weiteres Update der Polizei – Bürgertelefon eingerichtet

Zur Zeit wird das Eisstadion gelüftet, dabei kann es erneut zu Geruchsbelästigungen im angrenzenden Bereich kommen. Die Feuerwehr hat im Umfeld des Stadions verschiedene Messstellen zur Messung der Schadstoffkonzentration eingerichtet, um eine Gefährdung der Bevölkerung auszuschließen.

Der abgesperrte Bereich ist weiterhin zu meiden. Anwohner werden weiterhin gebeten Türen und Fenster geschlossen zu halten.

Die Stadt Straubing hat ein Bürgertelefon eingerichtet, dieses ist unter der Telefonnummer 09421/97168222 erreichbar.

Am Bürgertelefon erhalten Anwohner unter anderem aktuelle Verhaltenshinweise.

 

10:12 Uhr: Weiteres Update der Polizei:

Bisher sind 19 verletzte Personen bekannt. Unter den Verletzten sind auch vier Angehörige der Feuerwehr, die überwiegend über Atemwegs- und Augenreizungen klagen. Sie werden medizinisch versorgt.

Nach bisherigen Erkenntnissen haben Bauarbeiten zur Beschädigung der Leitung geführt. Die beschädigte Leitung konnte zwischenzeitlich geschlossen werden. Das in der Leitung befindliche Ammoniak tritt jedoch weiterhin aus, eine Spezialfirma wird in Kürze vor Ort erwartet.

Voraussichtlich werden die weiträumigen Absperrungen um das Eisstadion noch längere Zeit aufrecht erhalten. Für den Personen- und Fahrzeugverkehr sind folgende Straßen gesperrt:

– Geiselhöringer Straße ab Kreisverkehr
– Regensburger Straße komplett
– Gartenstraße komplett
– Sperrung am Stadtgraben – Einfahrt Theresienplatz
– Westtangente ab Einmündung Meginhardstraße
– Am Hagen: Ostseite ab Spitaltor.

Es wird gebeten, diese Bereiche zu meiden bzw. weiträumig zu umfahren.

Die Bürger im Stadtgebiet werden weiterhin gebeten Türen und Fenster geschlossen zu halten.

 

9:30 Uhr: Update der Polizei

Aus Sicherheitsgründen wurden ca. 75 Anwohner der umliegenden Gebäude evakuiert. Weitere Evakuierungen sind zur Zeit nicht vorgesehen.
Als mögliche Anlaufstelle steht die Turnhalle der St. Wolfgangs-Schule in der Regensburger Straße zur Verfügung.

Aktuell sind mehrere Personen bekannt, welche über Atemwegsreizungen klagen. Sie werden medizinisch versorgt.

Die Anwohner werden weiterhin gebeten die Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Zwischenzeitlich konnte die beschädigte Leitung verschlossen werden. Aktuell wird versucht, das verbleibende Ammoniak in der Leitung zu beseitigen.

 

Die erste Pressemeldung der Polizei – derzeit keine Gefahr für die Bevölkerung

Mittwochmorgen (27.03.2019) wurde im Eisstadion Am Hagen austretendes Ammoniak festgestellt.

Nachdem eine Meldeanlage am Eisstadion Alarm ausgelöst hatte, stellten Einsatzkräfte der Feuerwehr um kurz vor 07:30 Uhr im Eisstadion auslaufendes Ammoniak fest. Nach ersten Erkenntnissen trat das Ammoniak aus einer beschädigten Leitung im Bereich der Spielfläche aus. Derzeit sind folgende Straßen für den Personen- und Fahrzeugverkehr gesperrt: Westtangente, Am Kinseherberg, Gartenstraße und das Laga-Gelände.

Die Anwohner werden gebeten Fenster und Türen geschlossen zu halten. Eine Gefahr für die Bevölkerung besteht derzeit nicht.

Polizeimeldung / MF