Straubing: Fliegerbombe entschärft

Sprengmeister haben eine Fliegerbombe in Straubing entschärft. Arbeiter hatten den sogenannten Zerscheller – eine 250 Kilogramm schwere US-amerikanische Bombe – auf einer Baustelle entdeckt. Nach Polizeiangaben vom Montag mussten am Nachmittag in einem Radius von 150 Metern um den Fundort etwa 70 Anwohner ihre Häuser verlassen. Die Entschärfung habe gut eine halbe Stunde gedauert, woraufhin die Menschen in ihre Wohnungen zurückkehren konnten. Es sei niemand verletzt worden.

Der Polizeibericht:

Im Rahmen von Bauarbeiten wurde heute ein Teil einer Fliegerbombe, ein sogenannter „Zerscheller“ aufgefunden. Umfangreiche polizeiliche Maßnahmen waren erforderlich.

Nach dem Auffinden eines sog. „Zerscheller“ einer amerikanischen 250 Pfund schweren Fliegerbombe wurde der Kampfmittelräumdienst verständigt.

Dieser konnte nach der erforderlichen Evakuierung von 70 Personen gegen 16:10 Uhr mit seiner Arbeit beginnen und schließlich gegen 16:45 Uhr nach erfolgreicher und ohne größerer Probleme verlaufender Entschärfung Entwarnung geben.

Unmittelbar im Anschluss konnten alle Absperrmaßnahmen wieder aufgehoben werden und eine Rückkehr in die betroffenen Wohnungen ermöglicht werden.

Insgesamt nutzten zwei Personen die zur Verfügung gestellte Betreuungsstelle.

Auch das eingerichtete Bürgertelefon der Stadt Straubing hat sich bewährt und wurde mit knapp 40 Anrufen rege genutzt.

Bei dem Einsatz wurden keine Personen verletzt.

Durch die reibungslose Zusammenarbeit aller eingesetzten ca. 110 Einsatz- und Rettungskräfte konnte der Einsatz zügig und ohne Probleme professionell bewältigt werden.

Das Polizeipräsidium Niederbayern sowie die Stadt Straubing bedanken sich bei den betroffenen Personen von Evakuierung bzw. Absperrmaßnahmen sowie bei den betroffenen Verkehrsteilnehmern für das entgegengebrachte Verständnis.

dpa/Polizeimeldung