Straubing-Bogen: Hochwasseropfer in der Region werden entschädigt

„Ich bin froh, dass sich mein Einsatz gelohnt hat“, zeigte sich der Landtagsabgeordnete Josef Zellmeier erleichtert. Auf seine Initiative hin hat die Bayerische Staatsregierung das Gebiet auf den Landkreis Straubing-Bogen erweitert, in dem Hochwasseropfer des Unwetters in der vergangenen Woche Soforthilfe beantragen können. „ Hochwasserschaden ist Hochwasserschaden, ganz egal, wo sich dieser ereignet hat. Daher ist es nur recht und billig, dass auch Betroffene im Landkreis genauso schnell und unbürokratisch finanzielle Unterstützung erhalten, wie dies im Rottal oder in der Region Passau der Fall ist“, so Zellmeier weiter.

Seit Mittwoch vergangener Woche waren die Feuerwehren im Landkreis und darüber hinaus bereits im Einsatz, um das Ausmaß der Fluten einzudämmen und vor Ort zu unterstützen. Unter anderem wurden Ortsteile in den Gemeinden Konzell, Mitterfels, Haselbach und Bogen überschwemmt, weil die Menach über die Ufer getreten war. Bereits in der Vergangenheit wurden Opfer von Hochwasserschäden angemessen unterstützt, um die Folgen der Fluten bewältigen zu können „ Auch wenn die Schäden im Landkreis Straubing-Bogen nicht so sehr in den überregionalen Medien auftauchten, dürfen sie in der Gebietskulisse nicht vergessen werden. Ich danke daher Ministerpräsident Horst Seehofer und allen Mitgliedern der Staatsregierung, dass sie dies auf meinen Anstoß hin erkannt und zügig für die notwendige Soforthilfe gesorgt haben.“

Die Anträge auf Sofortgeld, Soforthilfe „Haushalt/Hausrat“ und „Ölschäden an Gebäuden“, sowie Notstandsbeihilfen können in Kürze beim zuständigen Landratsamt Straubing-Bogen gestellt werden. Von dort erfolgen auch die Auszahlung der Sofortgelder sowie die Bewilligung der Soforthilfen bzw. der Notstandsbeihilfen.

 

pm/LS