Stadthalle Cham wird teurer: Wir kennen die Gründe

Das Thema „Stadthalle“ lässt die Kreisstadt Cham einfach nicht los. Zuerst stritt man über den geeigneten Standort, dann über die Architektur und jetzt über die Baukosten. Die sind nämlich in die Höhe geschossen. Statt geplante 19 Millionen, soll das Gebäude jetzt gut 24 Millionen kosten.

Die Gründe der Preissteigerungen sind vielfältig. Angefangen von gestiegenen Ingenieurhonoraren, über Baupreissteigerungen, bis hin zur Vergrößerung der Architektur. Insgesamt belaufen sich die Mehrkosten auf gut 5,8 Millionen Euro. Heute Abend informiert Bürgermeisterin Karin Bucher in einer Sondersitzung den Stadtrat. Sie appelliert an die Ratsmitglieder, trotz der Kostensteigung am Projekt festzuhalten. „Eine Aufschiebung des Bauvorhabens wird die Stadthalle nur noch teurer machen“, so Karin Bucher auf TVA-Anfrage.

Die Mehrkosten setzen sich im Einzelnen zusammen aus:

  • 660.000 Euro Mehrkosten für das Ingenieursbüro nach der Neuregelung der Honorarordnung für Ingenieure
  • 728.000 Euro für ein detailliertes Bodengutachten
  • 1.760.000 Euro Baupreissteigerung durch gestiegenen Baupreiskostenindex
  • 230.000 Euro für neu dazugekommene Parkplätze und die Anbindung an die Further Straße
  • 300.000 Mobiliar
  • 2.100.000 Euro durch eine Erhöhung der Kubatur (u.a. für größere Technikräume, Beheizung, ein Kellnergang)

 

Spricht sich der Chamer Stadtrat für den Bau aus oder wird er das Projekt abblasen? Die Antwort darauf sehen sie morgen Abend bei uns im TVA Journal.

 

RH