Stadt Regensburg will neue Parkhäuser bauen

Die Parkplatzsituation in der Innenstadt von Regensburg ist Vielen ein Dorn im Auge. Durch den Bau des Museums der Bayerischen Geschichte sind schon vor Jahren rund 350 Parkplätze am Donaumarkt weggefallen. Die Stadt Regensburg möchte dem jetzt entgegenwirken und plant eine Mobilitätsdrehscheibe am Unteren Wöhrd sowie eine Park- und Quartiersgarage in der Gräßlschleife (an der Protzenweiherbrücke). Der Stadtplanungs- und Verkehrsausschuss wird in seiner heutigen Sitzung darüber diskutieren.

Bei der Mobilitätsdrehscheibe sollen neben 1500 Parkmöglichkeiten auch Fahrrad- und Elektroautoplätze errichtet werden. Außerdem will die Stadt Car-Sharing und Reisebusse mit in das Konzept einbinden. Eventuell werde sogar ein Café entstehen.

Ähnlich ist die Parksituation an der Gräßlschleife südlich der Protzenweiherbrücke. Die Fläche, die schon seit Jahren als Parkplatz genutzt wird, soll ebenfalls effizienter genutzt werden. Bislang finden dort rund 30 Autos Platz, in Zukunft sollen es an die 200 sein.

Der Ausschuss will beide Parkbauten prioritär planen und bauen. Allerdings sind diese nicht im aktuellen Investitionsprogramm 2016-2020 enthalten.

 

LH