© Stadt Regensburg, Stefan Effenhauser

Stadt Regensburg verleiht Umweltpreis

Die Stadt Regensburg hat am Mittwoch, 7. Oktober 2020, ihren Umweltpreis an herausragende Persönlichkeiten und Institutionen verliehen, die sich mit ihren Verdiensten und Leistungen besonders um den Schutz von Umwelt, Natur und Klima verdient gemacht haben.

Die Verleihung fand im Rahmen einer Festveranstaltung im Historischen Reichssaal des Alten Rathauses statt, bei der den Geehrten die Urkunden überreicht wurden. In diesem Jahr durften sich drei Preisträger über eine Ehrung freuen.

 

Vielfältiges Engagement im Zeichen der Umwelt

In der Kategorie ‚‚Schulen und Initiativen‘‘ erhielt Prof. Dr. Jan Dünnweber von der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg einen Umweltpreis. Er forscht zu den Themen Smart City und künstliche Intelligenz. Durch seine Arbeit kann unter anderem die Abfallentsorgung optimiert werden. Die sogenannte ‚‚Intelligente Mülltonne‘‘ erkennt Füllstände und ermöglicht so eine intelligente Routenplanung von Müllfahrzeugen, wodurch sich erhebliches Einsparpotenzial ergibt.

Auch die Grundschule für Vielfalt und Toleranz im Norden der Stadt Regensburg durfte sich über einen Umweltpreis freuen. Seit knapp zehn Jahren engagiert sich die Schule mit verschiedensten Aktionen in puncto Umwelt- und Klimaschutz; beispielsweise mit der Teilnahme an der Aktion Stadtradeln, konsequenter Mülltrennung, der Pflege und Bepflanzung von Hochbeeten oder der auf Regionalität und weitestgehend auf Vegetarismus ausgelegten Schulkantine, in der ausschließlich biologisch gekocht wird.

Als weiterer Preisträger wurde das Unternehmen Aumüller Druck GmbH & Co. KG in der Kategorie ‚‚Firmen‘‘ ausgezeichnet, welches innerhalb seiner Produktion, dem firmeneigenen Fuhrpark sowie seinem Abfallprozess ganzheitlich auf die Umweltauswirkungen achtet und sich zum klaren Ziel gesetzt hat, den eigenen ökologischen Fußabdruck zu verringern. Hierbei nutzt die Firma unter anderem erneuerbare Energieträger und kompensiert den nicht vermeidbaren CO2-Ausstoß mittels der Finanzierung von Klimaschutzprojekten.

Auch über Anerkennungsurkunden durften sich einige Bewerber freuen. So wurden in der Kategorie ‚‚Schulen und Initiativen‘‘ Anna Murr und Thomas Ferber, Imker Arno Templin und der Verein TreibAus mit einer Urkunde für ihr Engagement ausgezeichnet. In der Kategorie ‚‚Firmen‘‘ durften sich die Gerhard Rösl GmbH & Co. KG und die BayernDienste GmbH über eine Urkunde freuen.

 

Stadt würdigt und fördert ‚‚grünes‘‘ Engagement

In seiner Festrede betonte Bürgermeister Artinger die Bedeutung einer gesunden Umwelt und eines intakten Klimas. Grundsätzlich können sich für den Umweltpreis Einzelpersonen, Privatinitiativen, Schulen, Kindergärten, Vereine und Unternehmen bewerben – entweder selbst oder es können Vorschläge gemacht werden. Bei der Bewertung und Vergabe durch die Stadt Regensburg sind Kriterien wie das Engagement sowie die Vorbildfunktion für die Gesellschaft ausschlaggebend. Zudem müssen die Bewerber in Regensburg ansässig sein oder durch ihre Aktivität einen engen Bezug zur Stadt haben.

 

Stadt Regensburg / MB