Sport verbindet: TSV Abensberg gemeinsam mit benachteiligten Menschen auf der Judo-Matte

Dass das Format Sport große Möglichkeiten in sich birgt und auf so einfache und zugleich effektive Weise das gesellschaftliche Miteinander fördert, zeigte sich am vergangenen Samstag in der Abensberger Judohalle auf eindrucksvolle Weise. Dort nämlich fand der „Aktivtag -Judo“ statt, ein Programm des Special Olympics Bayern, welches unter anderem zum Ziel hat, Menschen mit gewissen Einschränkungen den Zugang am gesellschaftlichen Leben, in dem der Sport eine eminent wichtige Rolle spielt, zu vereinfachen.

Das hierbei  wiederum der Judosport mit seinen Werten wie Mut, Respekt und Wertschätzung für ein derartiges Unterfangen ein besonders attraktives Mittel ist, lässt sich nur unschwer erkennen. Selbiges dachten sich auch Cabrini Schulleiter Rudi Dittmeier, Betreuerin Gabi Steibl und Judo Chefcoach Jürgen Öchsner, welche die Idee eines solchen Projektes schon seit einigen Monaten verfolgt hatten.

Durch die intensive Zusammenarbeit mit dem Sportkoordinator des Special Olympics Bayern, Carsten Schenk, sowie der tatkräftigen Unterstützung von Alwin Brenner, seinerseits Abteilungsleiter der Sportfreunde Harteck München, konnte in diesem Jahr die Durchführung in Abensberg nun auch verwirklicht werden.
Alwin Brenner engagiert sich in München seit längerer Zeit für eingeschränkte Sportlerinnen und Sportler und leitet bei den Sportfreunden auch die sogenannte G–Judo Abteilung, eine Abteilung an der geistig behinderte Menschen mit einer Mannschaft am regulären Ligadasein teilnehmen, und sich auch im Einzel auf verschiedenen Turnieren messen können.

Zusammen mit einem Trupp an Münchner Sportlern, darunter Aushängeschilder wie die  Special Olympics World Games Gewinnerin Carolin Anzinger, oder den mehrmaligen G-deutschen Meister Samuel Dietz, reiste Brenner in die Babonen–Stadt und unterstützte Trainer Jürgen Öchsner auf der Matte. Dort wurden die knapp 25 Teilnehmer von Bürgermeister Dr. Uwe Brandl, sowie dem Vorsitzenden des Judo Leistungsinternats, Timo Bohnenstengel begrüßt ehe sie von den Übungsleitern so richtig zum Schwitzen gebracht wurden. Selbst Headcoach Öchsner ließ es sich zum Ende der Veranstaltung nicht entgehen, und stieg für einige Minuten ins Kampfgeschehen mit ein – lediglich um das neu Erlernte abzuprüfen, versteht sich.

„Dass die Leute mit strahlenden Gesichtern die Matte verließen zeigt mir, das dieses Projekt  sehr viel positives bewirken kann. Ich, und die anderen Initiatoren werden uns bemühen, eine Fortsetzung dieses Ereignisses zu organisieren. Ein großes Dankeschön gilt hierbei in besonderem Maße der Josef–Stanglmeier-Stiftung, welche Ihren Willen zur optimalen Unterstützung der Arbeit mit Jugendlichen auf ein Neues eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat“, so Öchsner nach der Veranstaltung.
PM/CS