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Spezieller Lack: Busflotte fährt keimfrei durch Regensburg

Die innerstädtisch eingesetzten Busse in der Stadt Regensburg fahren ab sofort keimfrei! Grund ist ein spezieller Lack, der in allen innerstädtischen Bussen angebracht wurde. Eine solche Beschichtung tötet laut Stadtwerk Keime aller Art ab – unter anderem auch Corona-Viren. Fahrgäste sollen somit beruhigt in allen Bussen z.B. Haltestangen oder Armlehnen berühren können. Im Dezember 2020 habe man flächendeckend diverse Oberflächen in allen gut 120 Bussen des Stadtwerks mit der neuen Technologie ausgestattet. Diese seien damit keimfrei. Hinter der Beschichtung steckt ein Regensburger Unternehmen mit dem Namen Dyphox, das seinen Sitz im Biopark Regensburg hat.

 

 

Die Pressemitteilung

das Stadtwerk.Mobilität und das Stadtwerk.Fahrzeuge und Technik haben mit der flächendeckenden Anbringung eines antimikrobiellen Lacks in allen innerstädtischen Bussen einen Schritt zu mehr Sicherheit in den öffentlichen Verkehrsmittel geschafft. Mit dieser speziellen Beschichtung werden wissenschaftlich bewiesen Keime aller Art – unter anderem auch die Corona-Viren – auf diversen Oberflächen abgetötet. Somit können die Fahrgäste zukünftig beruhigt in allen Bussen die Oberflächen, wie die Haltestangen, Armlehnen oder Haltewunschtaster, berühren.

das Stadtwerk.Mobilität investierte Ende letzten Jahres in eine neue Hygienetechnologie, die für mehr Sicherheit hinsichtlich eines möglichen Infektionsgeschehens im innerstädtischen ÖPNV sorgen wird. Die lackartige und umweltschonende Beschichtung soll zu den benannten Effekten und darüber hinaus auch zu mehr Wohlbefinden bei den Fahrgästen während einer Busfahrt führen. Hinter dieser Innovation steckt das Unternehmen Dyphox‎ (ehemals TriOptoTec)‎, das seinen Sitz im BioPark Regensburg hat. Durch eine Kooperation von Stadtwerk und Dyphox wurde diese moderne Hygienetechnologie bereits in einer Testphase im April letzten Jahres bei den fünf das Stadtwerk.Emil-Bussen getestet. Diverse Untersuchungen und Tests ergaben, dass die beschichteten Oberflächen nachweisbar keimfrei blieben. In einer zweiten Beschichtungsaktion wurden bereits alle Fahrerarbeitsplätze bei den Bussen von das Stadtwerk.Mobilität zum Schutz der Fahrerinnen und Fahrer beschichtet. Im Dezember 2020 wurden flächendeckend diverse Oberflächen in den Fahrgasträumen in allen gut 120 Bussen des Stadtwerks mit der neuen Hygienetechnologie behandelt und sind damit keimfrei.

© Simon Gehr

Für Manfred Koller, Geschäftsführer von das Stadtwerk.Regensburg, steht die Gesundheit und Sicherheit an erster Stelle: „Aufgrund der erwiesenen Wirksamkeit haben wir uns dazu entschlossen, unsere gesamte Busflotte bei das Stadtwerk.Mobilität mit diesem speziellen Lack zu beschichten. Mit der Investition hoffen wir, nicht nur den Fahrgästen ein besseres und sicheres Gefühl zu geben, sondern wollen auch einer Ausbreitung von Viren und Bakterien über Oberflächenkontakt maßgeblich entgegenwirken.“

Im Fahrgastbereich werden alle Haltestangen, Haltewunschtasten, obere Sitzgriffe, ‎Handläufe, Halte- und Fenstergriffe, Türöffnungstaster, Armlehnen, ‎Hygienespender und alle Fahrradschlaufen beschichtet. „In einer so ausgewöhnlichen Zeit, in der Hygiene mit an vorderster Stelle steht, ist es umso wichtiger, dass wir mit der Ausrüstung unserer Busflotte einen sichtbaren Schritt für alle Regensburger Bürgerinnen und Bürger machen und der Nutzung des ÖPNV wieder ein sicheres Gefühl verleihen“, so Sandra Schönherr, die Betriebsleiterin von das Stadtwerk.Mobilität.

Thomas Edenharder, Betriebsleiter von das Stadtwerk.Fahrzeuge und Technik, stattete mit seinem Team die gesamte Busflotte von das Stadtwerk.Mobilität mit dieser antimikrobiellen Beschichtung aus. Er fügt hinzu: ‎„Dyphox hat uns sehr schnell überzeugt. Nicht nur, weil die Wirkung dieses Lacks wissenschaftlich nachgewiesen ‎wurde und wir so unsere Fahrgäste und unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besser vor Keimen schützen, sondern auch durch das kompetente Team, das hinter diesem Unternehmen steckt.“‎

Die Busse, die bereits mit dem Hygienelack beschichtet wurden, haben Aufkleber an den Haltestangen und an den Fensterscheiben, um sozusagen das „Unsichtbare sichtbar“ zu machen.

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