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Suchaktion nach vermisster Sinzingerin wurde abgebrochen

Im Fall der seit Freitag Mittag vermissten Frau aus Sinzing hat die Nitttendorfer Polizei  am Samstag Vormittag auf Nachfrage von TVA bestätigt, dass die Hubschraubersuche nach der 64-Jährigen abgebrochen wurde. Der Helikopter hatte das Donauufer von Minoritenhof bis zur Mariaorter Eisenbahnbrücke weitläufig abgekreist, jedoch ohne Erfolg. Von der Sinzingerin fehlt bislang jede Spur. Ein Suizid sei laut Polizei nicht ausgeschlossen. Die Beamten hoffen jetzt auf Hinweise aus der Bevölkerung. Die Vermisste ist 1,62 Meter groß, hat kurze brünette Haare und ist mit einer dunklen Hose und einem grünen Anorak bekleidet. Hinweise nimmt die Polizeidienststelle in Nittendorf unter der Nummer 09404/ 95 140 entgegen. Die Frau hat laut Polizei gesundheitliche Probleme. Zuletzt wurde Sie am Freitag gegen 10 Uhr am Sinzinger Donauufer gesehen.

Nach Angaben der Nittendorfer Polizei hatte der Ehemann der Vermissten die Polizei gegen Freitag Mittag darüber informiert, dass seine Frau am Vormittag das Haus verlassen habe, und nicht mehr zurückgekehrt sei. Gegen 14:30 Uhr startete Polizei und Feuerwehr dann die großangelegte Suchaktion. Bis spät in die Nacht hatten etwa 70 Einsatzkräfte der Feuerwehr und die Polizei mithilfe von Wärmebildkameras, Mantrailerhunden und Flächensuchhunden das Gebiet rund um Sinzing nach der vermissten Frau abgesucht. Wegen des starken Schneefalls musste die Aktion abgebrochen werden. Am Samstag Morgen wurde die Suche dann per Hubschrauber weitergeführt, jedoch ohne Erfolg.