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Sinzing: Bei Kontrolle Munition und Schalldämpfer entdeckt

Das Hauptzollamt Regensburg berichtet von einer Kontrolle in Sinzing, bei der insgesamt über 400 Schuss Munition und vier Schalldämpfer im Koffer eines Mannes aufgetaucht sind. Aufgefallen war der Reisende, als die Kontrolleure bei ihm ein Messer gefunden hatten. Gegen den Mann wird jetzt ein Verfahren wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet.

Die Mitteilung aus dem Hauptzollamt:

© Hauptzollamt Regensburg

Vor kurzem überprüften Zollbeamte der Kontrolleinheit Verkehrswege des Hauptzollamts Regensburg an der Anschlussstelle Sinzing einen 33-jährigen Südosteuropäer, der sich auf der Fahrt von Brüssel in sein Heimatland befand. Die Frage nach mitgeführten Zigaretten oder Waffen wurde von dem Reisenden verneint.

Da die Zöllner in der Jackentasche des Mannes allerdings ein Einhandmesser fanden, verlegten sie die weitere Kontrolle in eine nahe gelegene Halle.

Bei der Überprüfung der Gepäckstücke fanden die Beamten im Koffer des Mannes, versteckt zwischen Kleidungsstücken, insgesamt 410 Schuss Munition verschiedenen Kalibers sowie vier Schalldämpfer.

Die Zöllner stellten die Gegenstände sicher und leiteten gegen den Beschuldigten ein Verfahren wegen des Verdachtes eines Verstoßes gegen das Waffengesetz ein.

In diesem Fall übernahm das Zollfahndungsamt München die Sachbearbeitung.

Bei einer weiteren Kontrolle auf einem Rasthof nahe Neumarkt/Opf. stellten die Regensburger Zöllner bei einem Reisenden, der auf dem Weg nach Österreich war, ca. drei Gramm Amphetamin sicher. Versteckt in der Reisetasche des 39-Jährigen befand sich ein Plastikröhrchen mit dem Rauschgift.

Die Zöllner leiteten gegen den Beschuldigten ein Verfahren wegen des Verdachtes eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ein.

Pressemitteilung HZA Regensburg