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Siegenburg: Bedrohung und Nötigung in Asylunterkunft

In einer Siegenburger Asylunterkunft ist es am Dienstag (28.06) zu einer Bedrohung und Nötigung gekommen. Ein 35 Jahre alter Mann aus Syrien setzte dabei ein Küchenmesser ein, um seine Ziele zu erreichen.

Wie die Polizei mitteilt, hat der Mann zum ersten Mal gegen 18.00 Uhr mit vorgehaltenem Messer und eindeutigen Drohungen sexuelle Handlungen von den beiden 28 und 21-jährigen Geschädigten gefordert. Als es gegen 22.00 Uhr zu einem erneuten Vorfall kam flüchteten die beiden Männer zu Nachbarn, die schließlich die Polizei verständigten.

Der Aggressor wurde von den eingesetzten Beamten in Gewahrsam genommen um weitere Straftaten zu verhindern. Zur Klärung des Tatgeschehens müssen die Beteiligten nun mit Dolmetschern vernommen werden. Die Ermittlungen dauern noch an.

Bereits gegen 20.30 Uhr kam es zu einem Einsatz in der Unterkunft, wegen einem angeblichen Messerangriff. Wie sich herausstellte war der Geschädigte in eine Glasscherbe getreten und hatte die gesamte Unterkunft mit Blut verschmiert.

Vor dem Haus wurde ein weiterer verletzter Asylbewerber aufgefunden, dieser hatte sich am Knie verletzt, wie es dazu kam müssen Vernehmungen erbringen. Da sich der Mann erheblich aggressiv zeigte und sich unerlaubt in der Unterkunft aufhielt wurde dieser nach der Behandlung in einem Krankenhaus schließlich in Gewahrsam genommen. Die Überprüfung ergab, dass der 22-jährige aus Göppingen angereist war.

PM/MF