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Schwerer Verkehrsunfall bei Arrach

Am 1. Oktober, kurz vor Mittag, ereignete sich auf der Staatsstraße 2138 bei Arrach ein schwerer Verkehrsunfall bei dem ein Pkw-Fahrer schwer verletzt wurde.

Der 52-jährige Fahrer eines Skoda-Oktavia war, aus noch ungeklärter Ursache, auf dem Weg von Arrach in Richtung Hohenwarth auf die Gegenfahrbahn geraten und dort mit einem Lkw kollidiert. Obwohl der Lkw-Fahrer sein schweres Fahrzeug abbremste und sehr weit nach rechts lenkte, konnte er den Zusammnenstoß nicht verhindern. Während durch den Aufprall der Lkw nicht mehr steuerbar war und nach links über die Fahrbahn rutschte, drehte sich der Pkw nach rechts und überschlug sich mehrmals, kam nach von der Fahrbahn ab und blieb auf der rechten Fahrzeugseite liegen.

Ein dem Lkw unmittelbar nachfolgender Pkw mit einem Ehepaar aus dem Landkreis Schwandorf konnte noch rechtzeitig abbremsen und blieb unbeteiligt.

Die ILS Regensburg alarmierte um 11.49 Uhr den Rettungsdienst und die Feuerwehren Arrach und Lam, da von mehreren eingeklemmten Personen ausgegangen wurde. Der stv. Kommandant der FF Arrach, Armin Stahl, ließ zusätzlich die Feuerwehren Haibühl-Ottenzell und Ansdorf-Simpering für die Sperrung und Umleitung des Verkehrs über den Ort Arrach nachalarmieren. Bis zum Eintreffen des Notarztes und des Rettungsdienstes wurden die beiden verletzten Fahrer vom Feuerwehrarzt Dr. Hautmann und dem Team der Helfer-vor-Ort betreut. Auch KBI Michael Stahl war zur Unterstützung der Einsatzkräfte an der Einsatzstelle.

Um eine patientenschonende Bergung des verletzten Skoda-Fahrers zu ermöglichen, wurde von den Kräften der Wehren aus Lam und Arrach das Dach entfernt. Anschließend konnte der tschechische Pkw-Fahrer im RTW stabilisiert und mit dem RTH Christoph 15 in das Krankenhaus nach Straubing geflogen werden.

Während der Unfallaufnahme durch die Polizei und bis zum Abtransport der schwer beschädigten Fahrzeuge blieb die Staatstraße über mehrere Stunden gesperrt. Das Straßenbauamt stellte die entsprechende Beschilderung auf damit die Feuerwehrkräfte für die Verkehrsregelung wieder einrücken konnten. Die FF Arrach unterstützte die Bergungsarbeiten und säuberte auch die verschmutzte Fahrbahn.

 

pm