Schwerer Verkehrsunfall auf der A3 – Person aus PKW geschleudert

Am Sonntagmorgen (05.07.2015) gegen 06:00 Uhr war ein 26-jähriger bulgarischer Staatsangehöriger mit einem in Dänemark zugelassenen VW Golf auf dem rechten Fahrstreifen der A3 Richtung Passau unterwegs. Im Fahrzeug befanden sich noch ein ebenfalls 26 Jahre alter Bulgare auf dem Beifahrersitz und eine 23-jährige Bulgarin auf der Rücksitzbank. Knapp einen Kilometer nach der Anschlussstelle Neutraubling prallte ein im Landkreis Deggendorf zugelassener Audi A4, der von einem 39-jährigen Mann aus dem Landkreis Deggendorf gesteuert wurde, aus noch ungeklärter Ursache mit hoher Geschwindigkeit gegen den linken Heckbereich des VW. Dieser wurde dadurch nach rechts in die Schutzplanke geschleudert. Der Audi kam nach dem Anstoß ebenfalls ins Schleudern und prallte in die Mittelschutzplanke. Alle vier Insassen der beiden Fahrzeuge wurden verletzt. Der Fahrer und der Beifahrer des VW wurden leicht verletzt, sie konnten nach ambulanter Behandlung in Regensburger Krankenhäusern wieder entlassen werden. Der Fahrer des Audi wurde schwer verletzt und deshalb stationär in einem Regensburger Krankenhaus aufgenommen. Schwerste, zunächst lebensbedrohliche Verletzungen zog sich die Bulgarin zu, die bei dem Unfallgeschehen aus dem VW geschleudert wurde und neben der Mittelschutzplanke zu liegen kam.

An der Unfallstelle eingesetzt waren mehrere Streifen der Verkehrspolizeiinspektion Regensburg, der Rettungsdienst mit Notärzten, sowie die Feuerwehren Barbing und Neutraubling. Die Autobahn in Richtung Passau musste total gesperrt werden, die Ausleitung des Verkehrs erfolgte durch die Autobahnmeisterei Pollenried an der Anschlussstelle Neutraubling. Die im gesperrten Streckenabschnitt befindlichen Fahrzeuge wurden wegen der zu erwartenden hohen Außentemperaturen entgegen der Fahrtrichtung aus dem Stau herausgeführt. Durch die Staatsanwaltschaft Regensburg wurden die Sicherstellung der Unfallfahrzeuge sowie die Beiziehung eines Unfallsachverständigen angeordnet. Die Sperrung der Autobahn konnte nach Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge um 10:15 Uhr wieder aufgehoben werden. Der Sachschaden an den Fahrzeugen beträgt geschätzte 28.000 Euro. Der Schaden an den Schutzplanken beträgt geschätzte 1.500 Euro. Durch die Vollsperrung kam es zu einem Rückstau teilweise über die Anschlussstelle Regensburg Ost hinaus.

 

PM Verkehrspolizeiinspektion Regensburg