Schwerer Unfall bei Arnschwang – eine Frau stirbt

Heute Morgen hat sich bei Arnschwang ein schwerer Verkehrsunfall ereignet bei dem eine Frau ums Leben gekommen ist. Die 40-jährige Regensburgerin war auf der B20 zwischen Arnschwang und Furth Süd unterwegs. Bei winterlichen Straßenverhältnissen versuchte sie, einen Lastwagen zu überholen. Die Frau geriet dabei ins Schleudern und kollidierte mit mehreren Lastwagen. Laut Polizei war sie sofort tot. Die Straße ist nach momentanem Stand (12:00 Uhr) noch für mindestens zwei Stunden gesperrt. Ein Gutachter sei im Moment vor Ort, laut Polizei sei die Unfallursache aber ziemlich klar.

Hier die offizielle Pressemitteilung der Polizei:

Heute Vormittag, kurz nach 09.30 Uhr, ging bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Oberpfalz, die Meldung über einen schweren Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person auf der B 20 zwischen den Anschlussstellen Arnschwang und Furth-Süd ein. Den Einsatzkräften bot sich beim Eintreffen an der Unfallstelle ein Bild des Schreckens. Die Trümmer waren ca. 200 Meter verstreut, ein herausgerissener Motorblock lag auf der Fahrbahn. Den bisherigen Ermittlungen zufolge fuhr eine 41-Jährige aus Regensburg mit ihrem Kleinwagen auf der B 20 in Richtung Furth im Wald. Nach dem Überholen bzw. Vorbeifahren an einem tschechischen Sattelzug auf der zweispurigen Fahrbahn geriet sie beim Wiedereinscheren aufgrund der winterlichen Straßenverhältnisse und wegen nicht angepasster Geschwindigkeit ins Schleudern und kam auf die Gegenfahrbahn, wo der Citroen C 3 frontal von einem entgegenkommenden tschechischen Tanklastzug erfasst wurde. Durch die Wucht des Aufpralls schleuderte der Wagen auf die ursprüngliche Fahrbahn zurück. Dabei wurde er vom überholten Lkw ebenfalls frontal erfasst und wieder nach links geschleudert. Schließlich prallte ein dritter tschechischer Sattelzug nochmals frontal gegen das Fahrzeug, das durch die mehrfachen Anstöße total deformiert wurde. Die Feuerwehr Furth im Wald setzte den Rettungsspreizer, um die Verunglückte aus dem Auto zu holen. Für die Fahrerin, die sich alleine in Fahrzeug befand, kam jedoch jede Hilfe zu spät. Sie verstarb noch an der Unfallstelle an ihren schweren Verletzungen. Auf Weisung der Staatsanwaltschaft wurde ein Gutachter zur genauen Klärung des Unfallherganges hinzugezogen. Die Feuerwehren Arnschwang und Grabitz leiteten den Verkehr an den besagten Anschlussstellen ab, da die Bundesstraße bis in die Nachmittagsstunden gesperrt werden musste. Der Gesamtschaden dürfte sich auf ca. 30.000.- Euro belaufen.

MK/MF