Schlüsselübergabe im Landratsamt – Landrat Herbert Mirbeth führte Tanja Schweiger in das Amt ein

Ab sofort hat die neue Landrätin Tanja Schweiger die Schlüsselgewalt über das Landratsamt. Landrat Herbert Mirbeth übergab sein Büro an die Nachfolgerin und tritt ab 1. Mai 2014 nach 12 Jahren als Landrat des Landkreises Regensburg in den Ruhestand. „Ich wünsche Tanja Schweiger viel Kraft für ihre neue Aufgabe als Landrätin und immer einen Blick für das Ganze“, betonte Mirbeth bei der Schlüsselübergabe. Im Amt des Landrats sei es wichtig, sich Zeit zu nehmen für den zweiten oder dritten Blick, egal ob es um Themen oder um Menschen gehe.„Als Landrat muss man immer das Allgemeininteresse über das Einzelinteresse stellen, so schwer das auch sein mag“, gab Mirbeth der neuen Landrätin mit auf den Weg.

Tanja Schweiger bedankte sich beim Landrat und seinen engsten Mitarbeitern für den freundlichen Empfang: „Ich freue mich auf meine neue Aufgabe als Landrätin und auf eine konstruktive und kollegiale Zusammenarbeit mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern“. Tanja Schweiger hat ihren ersten Arbeitstag im Landratsamt am 2. Mai. Sie will dann erst einmal ihre neuen rund 500 Mitarbeiter kennenlernen. „Mir ist es wichtig, in den ersten Wochen möglichst viele persönliche Kontakte und Gespräche im Haus zu haben. Das ist eine gute Grundlage für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit“, so die neue Landrätin. Ihr Terminkalender für die ersten Tage und Wochen ist bereits gut gefüllt. Der erste Termin außer Haus wartet bereits am Freitag in der Realschule Parsberg. Bis Ende Juni wird die Landrätin noch im Übergangsbüro im „alten Landratsamt“ bleiben. Der Umzug in den Neubau ist für Juli 2014 geplant.

Für die nächsten sechs Jahre hat sich Tanja Schweiger einiges vorgenommen. Sie steht für eine starke Bürgerbeteiligung. Schwerpunkte der politischen Arbeit möchte sie künftig in der Energiepolitik, bei der Weiterentwicklung der Bildungslandschaft sowie in der Zusammenarbeit mit der Stadt Regensburg und in den Bereichen Kultur, Tourismus und Verkehr setzen. So sollen z.B. die Potentiale der Energiegenossenschaft stärker genutzt und die Gemeinden bei der Energiewende unterstützt werden. Ein weiterer Schwerpunkt soll die Zusammenarbeit mit den Kulturschaffenden im Landkreis sein.

Landrat Herbert Mirbeth freut sich am Ende seiner Amtszeit ein geordnetes Haus an seine Nachfolgerin übergeben zu können. Seine beispielhalte Haushaltspolitik führte  in den letzten 12 Jahren dazu, dass der Schuldenstand des Landkreises  halbiert werden konnte. Große Investitionen wie z.B. der Neubau der Realschule Obertraubling, des Gymnasiums Lappersdorf und der Neubau des Landratsamts Regensburg konnten ohne Neuverschuldung gestemmt werden. Eine besonders für die 41 Gemeinden des Landkreises Regensburg sehr wertvolle Folge der sparsamen Haushaltspolitik war, dass es dem Landkreis unter der Leitung von Landrat Mirbeth gelang, nun schon über viele Jahre den niedrigsten Kreisumlagehebesatz in Bayern zu haben. Im Ruhestand möchte sich Landrat Herbert Mirbeth wieder mehr ehrenamtlich engagieren. „Ich möchte mir auch viel Zeit für die Familie nehmen und für die Dinge des Lebens, welche wegen eines dichtgedrängten Terminkalenders einfach zu kurz gekommen sind“, so Mirbeth.

 

pm