Schienenverkehrs-Preis 2018: Kommunal-Preis für Jürgen Huber

"Regensburg bekommt eine Stadtbahn!" Hinter dieser Feststellung stehen jahrelange Bemühungen, zahllose Gespräche im kleinen Kreis und natürlich auch die eigene Überzeugung. Deshalb hat das Vergabekomitee des Deutschen Bahnkunden-Verbandes Jürgen Huber den Preis für einen unermüdlichen und erfolgreichen Einsatz um die Wiedereinführung der Straßenbahn in Regensburg verliehen - den Kommunal-Preis.

Jürgen Huber, Bürgermeister der Stadt Regensburg, hatte politischen Ausdauer und Mut. Dank seiner unermüdlichen Arbeit wird Regensburg mit seinen gut 156.000 Einwohnern und täglich etwa 150.000 Pendlern in einigen Jahren wieder über eine Stadtbahn verfügen. Immerhin haben die Regensburger Kommunalpolitiker mit nur einer Gegenstimme der Wiedereinführung zugestimmt. Nicht nostaligische Gefühlsduselei waren ausschlaggebend, sondern die Tatsache, dass nur ein schienengebundenes Verkehrsmittel leistungsfähig und zuverlässig genug ist, um die Regensburger Verkehrsprobleme mit zu lösen.

In ihrer Laudatio würdigte Sybille Uken, Co-Sprecherin des Berliner Bündnisses Pro Straßenbahn, die Weitsicht und Konsequenz von Jürgen Huber. Bezogen auf die Berliner Verkehrsprobleme sei Regensburg ein Vorbild für Berlin.

 

(v. l. n. r.): Sybille Uken, Co-Sprecherin des Bündnisses Pro Straßenbahn Berlin, den Preisträger Jürgen Huber mit dem undotierten Schienenverkehrs-Preis und DBV-Präsident Gerhard J. Curth bei der Preisverleihung am 5. November 2018 im Berliner Abgeordnetenhaus.

 

 

 

Pressemitteilung Deutscher Bahnkunden-Verband e.V.