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Saison für bayerische Biergärten «gradezu paradiesisch»

Die Betreiber der bayerischen Biergärten freuen sich über eine gute Saison. «Der Sommer war einfach nur gut», sagt der Augsburger Wirt Albert Oblinger und spricht in einer dpa-Umfrage damit wohl für alle Biergärten-Betreiber in Bayern. «Wir sind seit April voll im Saft, anders kann man das gar nicht sagen.» Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes: Allein mit Bier habe er doppelt so viel Umsatz gemacht, schätzt Oblinger.

Auch in den drei Biergärten Landbierparadies in Nürnberg kommen die Wirte kaum mit dem Zapfen nach. «Unsere Bierfahrer sind schon am fluchen», erzählt Uwe Fröhlich. Normalerweise sind sie ein Mal pro Woche in der fränkischen Schweiz zum Bierholen unterwegs, diesen Sommer müssen sie gleich drei Mal los. Auch bei der lokalen Konkurrenz, der Lederer Kulturbrauerei, läuft es bestens. Wirt Karl Krestel rechnet mit 25 Prozent mehr Umsatz.

Nicht mal drei, vier Tage hatten die Biergärten diese Saison geschlossen. Jeden Abend ist es rappelvoll, in der Antonius-Schwaige in Ingolstadt genauso wie in der Alten Linde in Regensburg oder im Erlanger Biergarten am Röthelheim. «Es läuft weit, weit besser als die letzten Jahre», meint Wirt Thomas Lorz. «Geradezu paradiesisch.» Selbst im Königlichen Hirschgarten in München sind abends alle Bierbänke besetzt – mit 8000 Plätzen wohl der größte Biergarten in ganz Bayern.

dpa/MF