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Richtfest für neuen Laborbau am Uniklinikum Regensburg

Der Campus des Universitätsklinikums in Regensburg bekommt einen neuen Forschungsbau. Erst im März 2017 wurde der Grundstein für den Neubau D5 gelegt. Nach gerade einmal einem Jahr Bauzeit konnte heute das Richtfest gefeiert werden. „Bayerns Spitzenforschung erhält einen neuen Laborbau mit Kosten von rund 16 Millionen Euro für den Kampf gegen Krebs und Immunkrankheiten. Wir schaffen dort beste Lehr- und Arbeitsbedingungen für unsere Studenten sowie Forscher. Wir vernetzen so Universität und Universitätsklinikum unter einem Dach“, so Bayerns Innen- und Bauminister Joachim Herrmann heute beim Richtfest. Mit dem Abschluss der Bauarbeiten ist laut Herrmann im Sommer 2019 zu rechnen. 

Das Staatliche Bauamt Regensburg stockt den bereits 2010 fertiggestellten Forschungsbau D4 um zwei Vollgeschosse sowie ein Technikgeschoss auf. In dem Neubau soll neben eigenen Forschungsflächen der Universität zukünftig vor allem das Regensburger Centrum für Interventionelle Immunologie integriert  werden. Die Bauarbeiten erfolgen im laufenden Betrieb. „Der schnelle Fortschritt ist ein gutes Zeichen und Indiz dafür, dass alle am Bau Beteiligten harmonisch zusammen arbeiten“, so Herrmann.

Der Bauminister gab außerdem einen Ausblick auf weitere Bauarbeiten auf dem Campus. Herrmann: „Wir müssen vorausschauend planen. Im Moment arbeiten wir bereits an den Plänen für ein erstes, Ausweichgebäude für etwa 40 Millionen Euro, um die in die Jahre gekommenen Operationssäle sanieren zu können. Die Bauarbeiten sollen noch in diesem Jahr beginnen. Nur so können wir auch in Zukunft die Spitzenstellung des Universitätsklinikums erhalten.“ Herrmann bedankte sich abschließend auch beim Bayerischen Landtag für die Bereitstellung der Haushaltsmittel.

Unser Beitrag aus dem TVA Journal zum Richtfest.

Pressemitteilung/MF