Regensburger Bischof Voderholzer sorgt sich um die Gesundheit des Papstes

Der neue Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer bangt um die Gesundheit des Papstes. «Wir alle machen uns große Sorgen um den Gesundheitszustand des Heiligen Vaters», erklärte Voderholzer nach der Rücktrittsankündigung von Benedikt XVI. «Mit diesem Papst wird sich eine Persönlichkeit zurückziehen, die der ganzen Welt als moralisches Gewissen diente und der Kirche als Leuchtturm in schwerer See Orientierung gab.»

 

Voderholzer, der am 26. Januar zum Bischof geweiht wurde, leitet seit einigen Jahren das Institut Papst Benedikt XVI., das die Werke Joseph Ratzingers herausgibt. In Regensburg war Ratzinger von 1969 bis 1977 Dogmatik-Professor, bis heute wird er als Honorarprofessor der Hochschule geführt.

 

«Wir Regensburger wissen, dass Benedikt XVI. sich hier immer zu Hause fühlte», erklärte Voderholzer. «Hier wohnt sein Bruder, hier ist das Grab seiner Familie, in Pentling bei Regensburg steht sein Haus, das seit Herbst letzten Jahres als Ort der Begegnung und Dokumentation öffentlich zugänglich ist. Darauf sind wir stolz. Diese Verbundenheit bleibt über die Zeit des Pontifikates hinaus bestehen.»

 

dpa