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Regensburg: Brandstiftung in Ankerzentrum

Am späten Samstagabend ist in einer Gemeinschaftsunterkunft in der Zeißstraße in Regensburg ein Feuer ausgebrochen. Anfänglich wurden zwei leicht verletzte Personen gemeldet, die Polizei hat dies auf eine Person korrigiert. Ein Bewohner wurde festgenommen. 

Nachtrag der Polizei

Am späten Samstagabend, brach in einem Zimmer im ANKER-Zentrum ein Brand aus. Eine Bewohnerin, welche Rauchgas eingeatmet hatte, musste vor Ort durch den Rettungsdienst kurzzeitig versorgt werden. Die Bewohner der angrenzenden Zimmer wurden durch die Einsatzkräfte für die Dauer der Löschmaßnahmen ins Freie verbracht.

Vor Ort wurde ein 23-jähriger, äthiopischer Staatsangehöriger festgenommen, in dessen Zimmer der Brand ausgebrochen war. Die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg, welche noch in der Nacht die Ermittlungen übernommen hat, geht derzeit von Brandstiftung aus.

Die Motivlage, sowie die näheren Umstände, sind derzeit Gegenstand der kriminalpolizeilichen Ermittlungen.

Das Zimmer, in welchem der Brand ausgebrochen war, sowie das Nachbarzimmer sind derzeit nicht bewohnbar. Ersten Schätzungen zufolge, dürfte der Sachschaden bei ca. 50.000 Euro liegen. Die Bewohner des Nachbarzimmers konnten anderweitig untergebracht werden.

Der Tatverdächtige wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Regensburg heute Nachmittag dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung. Im Anschluss wurde der Festgenommene in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

 

 

Erstmeldung der Berufsfeuerwehr Regensburg

Gegen 23:15 Uhr wurde der Integrierten Leitstelle Regensburg ein Brand über eine automatische Brandmeldeanlage in einer Gemeinschaftsunterkunft im Kasernenviertel gemeldet. Daraufhin alarmierte die Integrierte Leitstelle den Löschzug der Berufsfeuerwehr Regensburg.

Bei Ankunft der Feuerwehr schlugen bereits Flammen aus einem Fenster im 1. Obergeschoss. Aufgrund der Lage wurde die Freiwillige Feuerwehr Burgweinting sowie der Rettungsdienst nachalarmiert.

Die ca. 80 Bewohner verließen bereits selbstständig das Gebäude und wurden von der Polizei betreut. Zwei der Bewohner wurden leicht verletzt und durch den Rettungsdienst versorgt.

Die Feuerwehr leitete eine zügige Brandbekämpfung über Drehleiter und Innenangriff ein, kontrollierte die angrenzenden Wohnungen und brachte den betroffenen Gebäudekomplex rauchfrei. Im Laufe des Einsatzes wurden mehrere Trupps unter Atemschutz eingesetzt.

Der beschädigte Gebäudeteil ist nicht bewohnbar, die Personen der restlichen Wohnungen konnten ca.1,5h nach Abschluss der Löscharbeiten wieder zurück in das Gebäude.

Neben den ca. 70 eingesetzten Einsatzkräften der Berufsfeuerwehr, der Freiwilligen Feuerwehr Burgweinting, der Polizei und des Rettungsdienstes, wurde während des Einsatzes die verwaiste Hauptfeuerwache in der Greflingerstraße durch Kollegen der Freiwilligen Feuerwehr Graß besetzt.

Die Brandursache sowie die Höhe des entstanden Sachschadens sind unbekannt.

 

Pressemitteilung Berufsfeuerwehr Regensburg

 

 

EGENSBURG. Am Samstag, 20.06.2020, gegen 23.15 Uhr, wurde die Polizeieinsatzzentrale wegen eines Zimmerbrandes im Regensburger ANKER-Zentrum verständigt. Eine Person wurde leicht verletzt und ein Bewohner in diesem Zusammenhang festgenommen.

Am späten Samstagabend, brach in einem Zimmer im ANKER-Zentrum ein Brand aus. Eine Bewohnerin, welche Rauchgas eingeatmet hatte, musste vor Ort durch den Rettungsdienst kurzzeitig versorgt werden. Die Bewohner der angrenzenden Zimmer wurden durch die Einsatzkräfte für die Dauer der Löschmaßnahmen ins Freie verbracht.

Vor Ort wurde ein 23-jähriger, äthiopischer Staatsangehöriger festgenommen, in dessen Zimmer der Brand ausgebrochen war. Die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg, welche noch in der Nacht die Ermittlungen übernommen hat, geht derzeit von Brandstiftung aus.

Die Motivlage, sowie die näheren Umstände, sind derzeit Gegenstand der kriminalpolizeilichen Ermittlungen.

Das Zimmer, in welchem der Brand ausgebrochen war, sowie das Nachbarzimmer sind derzeit nicht bewohnbar. Ersten Schätzungen zufolge, dürfte der Sachschaden bei ca. 50.000 Euro liegen. Die Bewohner des Nachbarzimmers konnten anderweitig untergebracht werden.

Der Tatverdächtige wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Regensburg heute Nachmittag dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung. Im Anschluss wurde der Festgenommene in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.