Regensburg: vier Feuerwehreinsätze an einem Tag

Der Freitag war ein anstrengender Tag für die Regensburger Feuerwehren. Sowohl die Berufs- als auch die freiwilligen Feuerwehren mussten zu vier Einsätzen ausrücken.

 

Los ging es gegen 12 Uhr. Die Integrierte Leitstelle Regensburg wurde über einen Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person im Tunnel Pfaffenstein auf der A 93 in Fahrtrichtung Weiden informiert. Umgehend wurden der Rüstzug der Berufsfeuerwehr und die Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren Harting, Oberisling, Lappersdorf, Regenstauf/Diesenbach sowie die Löschzüge Sallern, Weichs und Winzer alarmiert. Aufgrund der besonderen Lage der Einsatzstelle im Tunnel wurde zudem der Großraumlüfter der Werkfeuerwehr BMW sowie die UG ÖEL zur Einsatzstelle disponiert.

Bei Eintreffen der Feuerwehr war der Tunnel in Fahrtrichtung Weiden bereits durch die ferngesteuerte Ampelanlage, welche sich vor dem Tunnelportal befindet, gesperrt. Nach Erkundung der Lage stand fest, dass ein Kleintransporter, in der Tunnelmitte, zunächst gegen die rechte Tunnelwand geprallt war und anschließend auf der linken Fahrbahnspur stark deformiert zum Stehen kam. Glücklicherweise war entgegen der ersten Meldung keine Person im Fahrzeug eingeklemmt. Die Feuerwehr stellte den Brandschutz an der Einsatzstelle sicher und leitete den Verkehr an der Anschlussstelle Regensburg West ab. Die beiden leichtverletzten Fahrzeuginsassen wurden durch den Rettungsdienst behandelt und in umliegende Krankenhäuser gebracht. An dem Fahrzeug entstand augenscheinlich Totalschaden. Für die Dauer des Einsatzes wurde die Hauptfeuerwache, für weitere Einsätze durch die ebenfalls alarmierten Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Burgweinting sichergestellt.

 

Für einen Teil der Einsatzkräfte ging es noch von der Einsatzstelle Tunnel-Pfaffenstein gleich, weiter auf die A3. Hier ereignete sich zwischen der Anschlussstelle Regensburg-Universität und der Anschlussstelle Regensburg-Burgweinting ein Auffahrunfall zwischen zwei Lkw. Die Fahrzeuge kamen so instabil zum Stehen, dass das Kippen eines LKWs nicht ausgeschlossen werden konnte. Der Lkw wurde mittels Mehrzweckzug gesichert. Glücklicherweise wurden die Fahrzeuginsassen auch an dieser Einsatzstelle nur leicht verletzt. Die Berufsfeuerwehr wurde bei diesem Einsatz durch die Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Harting und Burgweinting unterstützt. Das durch den vorangegangen Unfall auf der A93 verursachte Verkehrschaos in der Stadt wurde durch, eine für die Bergung der Fahrzeuge notwendige, Sperrung der Fahrspuren in Fahrtrichtung Passau weiter verschärft.

 

Im weiteren Verlauf des Nachmittags arbeitete der Löschzug der Berufsfeuerwehr noch zwei weitere Einsätze ab. Zunächst stellte sich gemeldeter Brandgeruch in einem Gebäude in der Guerickestraße als vergessenes Essen auf einem Herd heraus. Die angebrannten Speisen wurden vom Herd genommen und das Gebäude mittels Hochdrucklüfter belüftet. Der zweite Brandeinsatz wurde durch eine automatische Brandmeldeanlage erkannt und gemeldet. Ein Aktenvernichter ging in Flammen auf und verrauchte innerhalb kurzer Zeit einen Büroraum. Der Aktenvernichter wurde ins Freie gebracht und die Räumlichkeiten ebenfalls mittels Hochdrucklüfter belüftet. Bei diesen beiden Einsätzen entstand nur kleiner bis hin zu keinem Sachschaden.

 

PM/EK