Regensburg: Verdi ruft Beschäftigte zu Wanrstreiks auf

Die Gewerkscahft ver.di hat die Stadt Regensburg darüber informiert, dass im Rahmen der aktuellen Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst die tariflichen Beschäftigten aus allen Bereichen der Stadtverwaltung für Dienstag, 26. April 2016, zur Teilnahme an einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen sind.

Die Stadt kann derzeit nicht abschätzen, wie viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dem Streikaufruf folgen werden. Es ist jedoch anzunehmen, dass es in den Dienststellen der Stadtverwaltung zu deutlichen Einschränkungen und bei persönlichen Besuchen in Ämtern zu längeren Wartezeiten kommen kann. Auch die städtische Müllabfuhr kann am Dienstag vom Warnstreik betroffen sein.

Die Stadt bittet alle Bürgerinnen und Bürger, ihre Besuche bei Dienststellen der Stadtverwaltung so zu legen, dass sie nicht auf den Tag des Warnstreiks fallen.

Insbesondere in allen Bereichen der städtischen Kinderbetreuung ist am Tag des Warnstreiks mit erheblichen Einschränkungen zu rechnen.

So werden am kommenden Dienstag alle städtischen Mittagsbetreuungen geschlossen sein. Es kann aber ein Notdienst zur Verfügung gestellt werden.

Zudem bittet die Stadt alle Eltern darum, sich darauf einzustellen, dass auch die meisten Kinderhorte, Kindergärten, Kinderhäuser und Krabbelstuben der Stadt Regensburg geschlossen bleiben werden. Das Amt für die Tagesbetreuung von Kindern wird die Eltern, deren Kinder Betreuungseinrichtungen besuchen, in einem Rundbrief detailliert informieren.

Darüber hinaus empfiehlt die Stadt den Eltern dringend, sich bei der jeweiligen Einrichtung ihres Kindes zu erkundigen, welche Ersatzeinrichtung im Notfall zur Verfügung steht.

Für die Hilfe bei Notfällen in der Mittags- und Tagesbetreuung von Kindern hat die Stadt eine zentrale Servicenummer geschaltet: 507-7950. Das Notfalltelefon ist am Montag, 25. April 2016, von 10 bis 17 Uhr und am Dienstag, 26. April 2016, von 8 bis 14 Uhr besetzt.

Generell rät die Stadt allen Bürgerinnen und Bürgern, die sich vom Warnstreik direkt betroffen fühlen, die Aushänge an den städtischen Kindertageseinrichtungen zu beachten und sich auf www.regensburg.de über den aktuellen Stand der Dinge zu informieren.

In Abstimmung mit der Gewerkschaft ver.di hat die Stadt weitere Notdienste in verschiedenen Dienststellen eingerichtet.

 

pm/LS