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Regensburg: Unfall mit drei Lastwagen auf A3 – Ein Fahrer schwer verletzt

Bei einem Verkehrsunfall auf der A3 in Regensburg ist am frühen Dienstagmorgen ein Fahrer schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, fuhren zwischen den Ausfahrten Universität und Burgweinting Richtung Passau drei schwere Lastwagen aufeinander. Ein Fahrer wurde im Fahrzeug eingeklemmt und schwer verletzt. Die A3 war kurzzeitig gesperrt, später wurde der Verkehr über die linke Fahrspur geleitet. Die Bergungsarbeiten dauerten am Morgen noch an. Die Unfallursache war zunächst unklar.

Die Regensburger Verkehrspolizei berichtet:

Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am frühen Dienstagmorgen auf der A 3 in Fahrtrichtung Passau, zwischen den Anschlussstellen Universität und Burgweinting. Vor einer Nachtbaustelle kam es zu Verkehrsstockungen. Der Fahrer eines Lkw-Zuges fuhr um 04.24 Uhr aus noch nicht geklärter Ursache auf der rechten Fahrspur auf einen vorausfahrenden Lkw auf. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Lkw wiederum auf einen vorausfahrenden Sattelzug geschoben. Anhängerzug und Lkw kamen an der Mittelschutzplanke zum Stehen, wobei der Anhänger in den rechten Fahrstreifen ragte. Der Sattelzug kam auf dem Standstreifen zum Stillstand. Der Unfallverursacher wurde im Führerhaus seines Lkw eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Er kam mit schweren Verletzungen in ein Regensburger Krankenhaus.

 

Der 49-jährige Fahrer des Anhängerzuges erlitt leichte Verletzungen. Der Sachschaden an den beteiligten Fahrzeugen beläuft sich auf insgesamt ca. 110 000,- €. Die BAB A 3 musste zwischen 04.50 Uhr und 05.35 Uhr voll gesperrt werden. Danach konnte der Verkehr über den Standstreifen vorbeigeführt werden. Auf der A 3 kam es zu erheblichen Behinderungen im morgendlichen Berufsverkehr mit einer Staulänge von zeitweilig ca. zehn Kilometern. Auch auf den Umfahrungsstrecken kam es deswegen zu starken Einschränkungen. Die Bergungsmaßnahmen zogen sich bis ca. 09.00 Uhr hin. Am Einsatzort waren Kräfte von Rettungsdienst, Feuerwehr, Autobahnmeisterei und Polizei eingesetzt.

 

dpa/PM/MF