Regensburg: Unbekannte haben versucht einen Geldautomaten zu sprengen

Heute Nacht (13.09.2018) hat gegen 1:35 Uhr die Alarmanlage einer Sparkassenfiliale im Regensburger Stadtwesten ausgelöst. Beim Eintreffen von Polizei und Feuerwehr hat es bereits im Vorraum der Filiale gebrannt. 

Hier unser Beitrag dazu:

Hier der Polizeibericht:

Am Donnerstagfrüh kurz vor halb zwei Uhr löste die Alarmanlage einer Sparkassenfiliale im Regensburger Stadtwesten aus. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte wurden Rauchschwaden und Brandgeruch bemerkt, kurz darauf brannte der Vorraum einer Filiale. Die Anwohner in den oberen Stockwerken konnten unverletzt aus den Wohnungen gebracht werden. Sie wurden vom Rettungsdienst in Busse verbracht und betreut. Später klagten zwei Personen über Atemprobleme – sie wurden ambulant behandelt. Bei den Löscharbeiten durch die Feuerwehr wurde im Kassenraum eine Gasflasche aufgefunden und sichergestellt. Die Ermittlungen vor Ort hat die Kriminalpolizei Regensburg übernommen. Die Spezialisten vom Landeskriminalamt wurden verständigt. Weitere Angaben über und -höhe können derzeit nicht gemacht werden.

Hier der Bericht der Berufsfeuerwehr Regensburg:

Heute Nacht um 01:35 Uhr erreichte die Integrierte Leitstelle ein Notruf vom Rennplatz in Regensburg. Es brenne massiv aus dem Erdgeschoss eines mehrgeschossigen Wohn- und Geschäftshauses hieß es bei den ersten Notrufen über die 112. Der nach sechs Minuten eintreffende Führungsdienst konnte die Meldung umgehend bestätigen:

In einer Sparkassenfiliale in der Schönwerthstraße war es zu einem größeren Brand gekommen, der bereits die Scheiben an der Frontseite bersten lies. Die Anwohner der darüber liegenden Wohnungen waren bereits selbst geflüchtet oder wurden von der Polizei evakuiert. Neben der Brandbekämpfung mit zwei C-Rohren an der Vorderseite des Gebäudes wurde parallel auf der Rückseite ein Löschrohr vorgenommen und hier die Bewohner gerettet. Da auch aus der angrenzenden Tiefgarage dichter Rauch drang musste diese ebenfalls auf Personen und Schäden kontrolliert werden. Durch die Berufsfeuerwehr und die Löschzüge Altstadt und Winzer waren somit sechs Trupps unter schwerem Atemschutz mit drei C-Rohren im Einsatz. Die Drehleiter überprüfte zeitgleich die angrenzende Fassade und die einsehbaren Wohnungen. Der Brand in den Räumlichkeiten der Bank konnte relativ schnell unter Kontrolle gebracht werden, da die Brandlast hier überschaubar war. Eine Herausforderung für Feuerwehr und Rettungsdienst war die geordnete Evakuierung von 46 betroffenen Personen, mit deren Unterbringung und Versorgung. Zeitgleich mussten alle Wohnungen des Anliegens überprüft werden, da immer wieder Rauchschwaden in den Geschossen festgestellt wurden. Die Betroffenen wurden in einem Bus der Staatlichen Feuerwehrschule Regensburg versorgt und konnten nach ca. drei Stunden zumeist wieder in ihre Wohnungen. Für Anwohner deren Wohnungen stärker mit Rauch beaufschlagt wurden, konnten Unterkünfte organisiert werden. Durch die zusätzliche Alarmbereitschaft des Löschzuges Weichs auf der Hauptfeuerwache waren insgesamt ca. 70 Feuerwehrdienstleistende an dem Einsatz beteiligt. Das Rauslösen einiger Einheiten erwies sich gegen 4:30 Uhr als sinnvoll, da hier ein weiterer Brand an der Universität gemeldet wurde, der sich aber zum Glück als Fehlalarm erwies. Erst in den frühen Morgenstunden konnte der Einsatz in der Schönwerthstraße nach und nach beendet werden. Zur Brandursache hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen.

Quelle: Amt für Brand- und Katastrophenschutz