Regensburg: Studentischer Sprecher*innenrat organisiert Bettenplatzbörse

Der studentische Sprecher*innenrat der Universität Regensburg sucht Menschen, die einen Schlafplatz für Studienanfänger*innen zur Verfügung stellen können. Benötigt werden Zimmer und Schlafplätze, die von ein paar Tagen bis zu wenigen Wochen verfügbar sind.

Leider kann auch in diesem Jahr vom Sprecher*innenrat der Universität Regensburg kein Matratzenlager für Studienanfänger*innen, die zu Semesterstart noch keine Wohnung haben, angeboten werden. Dies liegt vor allem daran, dass das Dr. Gessler Wohnheim, im welchen üblicherweise das Matratzenlager organisiert wurde, aktuell noch renoviert wird. Auch Ausweichmöglichkeiten bei anderen Einrichtungen konnten bedauerlicherweise nicht gefunden werden.

Deshalb organisiert der studentische Sprecher*innenrat, wie letztes Jahr, eine Bettenplatzbörse. Dazu gibt es einen Anmeldebogen, der auf der Homepage abgerufen werden und telefonisch, schriftlich oder per E-Mail ausgefüllt werden kann. Aufgrund der abgefragten Kriterien der Anbietenden und Suchenden wird dann ein passender Schlafplatz vermittelt.

Der besondere Bedarf für kurzfristig zur Verfügung gestellte Schlafplätze für Studienanfänger*innen ergibt sich daraus, dass in Regensburg ein Mangel an bezahlbarem Wohnraum für Studierende besteht. Junge Menschen, die zum Studium nach Regensburg, können daher anfangs oft keine Wohnung beziehen. Doch Übernachtungen im Hotel, selbst im Hostel oder der Jugendherberge, stellen eine enorme finanzielle Belastung dar. Eine besondere zeitliche Dringlichkeit ergibt sich dadurch, dass manche Studienanfänger*innen erst wenige Tage vor Studienstart von der Zulassung an der Universität erfahren, da die Plätze im Nachrückverfahren oder zentralen Vergabeverfahren vergeben werden. Studierende aus weit entfernten Städten haben so anfangs kaum eine Möglichkeit, einen Schlafplatz in Regensburg zu erlangen.

Pressemitteilung/MF