Regensburg: „Stinkefinger“ nach Faust

Offensichtlich nicht wirklich kritikfähig ist Bernd Liepold-Mosser der Regisseur des Theaterstücks „Faust“ am Theater Regensburg. Am Ende der Premiere am Freitagabend bedankte er sich mit einem Stinkefinger für die wenig begeisterte Reaktion des Publikums.

Schon während der Vorstellung gab es immer wieder „Lauter“- Zwischenrufe vonseiten der Zuschauer. Vor allem ältere Besucher hatten Mühe, die Verse akustisch zu verstehen. Nach der Pause blieben dann auch einige Sitze leer. Am Ende gab es für die Aufführung nur verhaltenen Applaus, vereinzelt sogar Buhrufe. Das war scheinbar zu viel für den Regisseur.. Von Seiten des Theaters heißt es, dass Liepold-Mosser seinen Ausrutscher sehr bedauere. Es sei eine emotionale Übersprunghandlung gewesen, die letztlich widerspielgelt unter welcher Anspannung diese Arbeit entstanden sei. Konsequenzen werde es nicht geben.

JK/MF