Regensburg: Stadtamhof-CSU will Sparkassenfiliale erhalten

Die Stadtamhofer CSU-Ortsvorsitzende Astrid Freudenstein will wenigstens eine der Sparkassenfilialen in Stadtamhof und Steinweg erhalten. In einer Pressemitteilung erklärt sie, warum gerade diese Filialen so wichtig sind:
Der CSU-Ortsverband Stadtamhof/Oberer Wöhrd will den Erhalt wenigstens einer Sparkassen-Filiale in den Stadtteilen Steinweg und Stadtamhof erreichen. Der Vorstand der Sparkasse Regensburg hatte vergangene Woche eine Liste vorgelegt mit Vorschlägen, welche Sparkassen-Filialen in der Stadt und im Landkreis Regensburg geschlossen werden sollen. Betroffen wären nach diesen Plänen auch die Filialen in Steinweg und in Stadtamhof. „Diese Filialen liegen nah beieinander, sie versorgen benachbarte Stadtteile.
Ich kann die Überlegungen, an dieser engmaschigen Struktur nicht festhalten zu wollen, nachvollziehen. Die Schließung beider Filialen wäre aber für die Stadtteile nördlich der Donau ein wirklich herber Verlust“, so die CSU-Ortsvorsitzende Astrid Freudenstein. Als örtliche Stadträtin hat sie sich bereits an die Sparkassen-Vorstände gewandt und um erneute Prüfung gebeten. Argumente für den Erhalt einer der beiden Filialen gibt es viele: So befindet sich mit dem Katharinenspital  ein großes Seniorenheim in Stadtamhof, dessen Bewohner und Besucher auf fußläufig erreichbare Infrastruktur angewiesen sind. Wegen der Sanierung der Steinernen Brücke besteht keine direkte ÖPNV-Anbindung zur Altstadt mehr. Zudem finden in Stadtamhof nicht nur zweimal jährlich die Dulten statt, sondern auch viele andere Großveranstaltungen. „Uns ist die Sparkasse wirklich wichtig. Wir wollen sie behalten“, so Freudenstein.
Foto: CSU Ortsverband Stadtamhof
Pressemitteilung/MF