Regensburg: SPD kehrt sich von Wolbergs ab

Die Regensburger SPD und die Stadtratsfraktion wenden sich von Wolbergs ab. Am heutigen Abend (23.01.2017) traf sich der SPD-Stadtverband Regensburg im Hotel Wiendl zu einer Krisensitzung. Zuvor traf sich die Fraktion zur montäglichen Sitzung: Die SPD-Stadtratsfraktion und die Regensburger SPD wollten aus Respekt vor Wolbergs abwarten, ob dieser sich selbst äußert. Jetzt lässt ihn seine eigene Partei fallen.

So heißt es in der gemeinsamen Pressemittleilung der SPD-Stadtratsfraktion und der Regensburger SPD:

"In Anbetracht der guten Arbeit in den letzten 9 Jahren als Bürgermeister und Oberbürgermeister, z.B.im Sozial- und Jugendbereich, in Fragen der städtischen Kulturpolitik, zur Verbesserung der Schullandschaft oder auch bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise, um nur Einiges zu nennen, wollten wir Joachim Wolbergs die Gelegenheit geben, die neue Situation zu reflektieren und die daraus notwendigen Schlüsse nach eigener Erkenntnis selbst zu ziehen."

Die SPD-Stadtratsfraktion und die Regensburger SPD sind der Meinung, dass eine Rückkehr von Joachim Wolbergs in das Amt des Oberbürgermeisters trotz der nach wie vor geltenden Unschuldsvermutung nicht mehr möglich ist und erwarten entsprechende Schritte des Oberbürgermeisters.

 

 

Video: SPD legt Wolbergs Rücktritt nahe

SPD-Stadtverband

Der SPD- Stadtverband Regensburg ist der Zusammenschluss der 13 Ortsvereine innerhalb des Stadtgebietes von Regensburg. Oberstes Beschlußorgan des Stadtverbands ist die Delegiertenversammlung. Sie setzt sich zusammen aus den Delegierten der Ortsvereine und wählt den Stadtverbandsvorstand.

GW