Regensburg: Schreckschusspistole und Messer – Familienstreit eskaliert

Mit einem Küchenmesser und einer Schreckschusspistole sind Vater und Sohn bei einem Familienstreit in Regensburg aufeinander losgegangen. Sowohl der 56-jährige Vater als auch der 31-jährige Sohn waren bei der Auseinandersetzung am Samstagnachmittag stark betrunken, wie die Polizei am Sonntag mitteilte.

Bei dem Streit ging es wohl darum, ob ein 32-jähriger Mann, der derzeit auch in der Wohnung der beiden lebt, weiterhin dort wohnen darf. Weil der Streit nicht mehr unter Kontrolle gebracht werden konnte, rief der Sohn schließlich die Polizei, die den Männern die Waffen abnahm. Da der Sohn zusätzlich unter Einfluss von Drogen stand, bekommt er nun eine Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

dpa

 

Der Polizeibericht

Am Samstagnachmittag kam es im in einer Wohnung im Regensburger Stadtnorden zu einem Streit zwischen dem 56-jährigem Vater und seinem 31-jährigem Sohn. Der Streit eskalierte derart, dass der Sohn sich nicht mehr zu helfen wusste und die Polizei hinzurief. Beide hatten sich mit einem Schreckschussrevolver und einem Küchenmesser bewaffnet. Die Streife der Polizei Regensburg Nord konnte die beiden stark alkoholisierten Streithähne jedoch schnell beruhigen. Die Waffen wurden Vater und Sohn  abgenommen. Beim Sohn konnte zudem noch Betäubungsmittel in Form von Amphetaminen sichergestellt werden. Vater und Sohn vertrugen sich nach dem Polizeieinsatz wieder, sodass weitere Maßnahmen der Beamten nicht mehr notwendig waren. Den Sohn erwartet nun eine Anzeige wegen unerlaubtem Besitzes von Betäubungsmittel.

Bericht PI Regensburg Nord