Regensburg: Sanierung der Fußgängerzone beginnt bald

Rund 40 Jahre ist sie mittlerweile alt, die Regensburger Fußgängerzone. In den kommenden vier Jahren wird diese grundlegend umgestaltet. Teil eins betrifft dabei vor allem die Pfauengasse, die Weiße-Lilien-Straße und Teile der Drei-Helm-Gasse. Konkret gehe es laut Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer (SPD) darum, das "Wohnzimmer der Stadt" wieder zu verschönern. Im Fokus steht dabei der Erhalt des Weltkulturerbes, außerdem habe man Forderungen der Bürger berücksichtigt, mehr Sitzmöglichkeiten und mehr Grün in der Altstadt zu platzieren. Ein weiterer Punkt ist, die Fahrradfreundlichkeit zu gewährleisten.

 

Schon seit 2015 sitzen das Stadtplanungsamt und das städtische Tiefbauamt an der Sanierung der Fußgängerzone. Vorbild sollen dabei die Ludwig- und Gesandtenstraße sein, die im Laufe der letzten Jahre bereits umgestaltet wurden. Schon Anfang März starten die ersten Arbeiten in der Weiße-Lilien-Straße. Dabei werden zunächst sogenannte Suchschlitze erstellt, um den Untergrund nach möglichen Behinderungen zu untersuchen. Kanalarbeiten würden im anschluss im Fokus stehen.

Bis zum Ende dieses Jahres sollen die ersten Bauarbeiten dann abgeschlossen sein. Einschränkungen müssen Anwohner und Geschäftsleute zwar in Kauf nehmen, diese werden sich laut Planungsreferentin Christine Schimpfermann aber nicht erheblich auf die Fußgänger auswirken.

2018 steht dann der Umbau des restlichen Teils der Drei-Helm-Gasse im Raum, ein Jahr später ist die Königstraße dran und mit der Schwarze-Bären-Straße soll die Baumaßnahme 2020 abgeschlossen werden. Die Stadt geht optimistisch an diesen Zeitplan heran, mögliche archäologische Funde oder schlechte Witterungsverhältnisse könnten den Bau aber nach hinten verschieben. Die Gesamtkosten des Straßenbaus liegen laut Finanzreferent Dieter Daminger bei rund 4,7 Millionen Euro. Dazu kommen noch 2,6 Millionen für die Arbeiten unterhalb der Erde. An Letzteren beteiligt sich aber auch die REWAG.

Für Bürger, die sich Informationen einholen möchten, hat die Stadt Regensburg einen eigenen Kommunikationsweg gewählt. Zur Homepage der Stadt Regensburg.

LH