Regensburg: Raub war nur vorgetäuscht

Wie bereits berichtet, soll in den Morgenstunden des 12.08.2018 ein junger Mann im St-Peters-Weg überfallen und sein Geldbeutel sowie sein Handy geraubt worden sein. Die weiteren Ermittlungen haben nun ergeben, dass sich die Tat nie zugetragen hat.

Am Abend des 14.08.2018 war der 24 Jährige bei der Regensburger Polizei erschienen um die ihm zugefügte Tat anzuzeigen. Durch die Ermittlungen und erneute Befragung erhärtete sich der Verdacht der Ermittler, dass die Tat nicht stattgefunden hat. Letztlich gab der vermeintlich Beraubte dies zu, und führte seine Angaben auf den Konsum von Alkohol an diesem Tag zurück.

Aufwändige Ermittlungen und Bindung von polizeilichen Ressourcen sind das Ergebnis solcher Falschanzeigen. Gegen den „Erfinder“ wurde ein Strafverfahren wegen Vortäuschen eines Raubes eingeleitet.

PM/MF