Regensburg: Prozessauftakt wegen sexuellen Missbrauchs

Fünf Mal soll ein Angeklagter ein dreizehnjähriges Mädchen festgehalten und sexuell Missbraucht haben. Im Schlafzimmer des Angeklagten, sollen die Übergriffe stattgefunden haben. Doch der Mainburger bestreitet vehement die Tatvorwürfe. „Es hat zu keiner Zeit sexuelle Übergriffe gegeben“, so der 41-Jährige.

Der Fall scheint für die Richter aber alles andere als klar zu sein. Seine neue Freundin lernte der Mann in einem Internetchat kennen. Wenige Monate später, zog sie zusammen mit ihren vier Kindern in die Zwei-Zimmer-Wohnung des Angeklagten. Streit war da vorprogrammiert.  Immer wieder kam es zu Auseinandersetzungen mit seiner Lebensgefährtin und deren Kindern.

Auch die heutige Aussage des Angeklagten brachte für die Richter keine neuen Erkenntnisse. Wirre Ausführungen und nicht nachvollziehbare Zeitsprünge erschwerten eine genaue Rekonstruktion des Sachverhalts. Ein Ende des Prozesses scheint noch lange nicht in Sicht. Vorerst sind sechs weitere Verhandlungstage angesetzt. 

RH