Regensburg: Polizeibeamte kamen nicht zur Ruhe

Am 18.02.2017, gegen Mitternacht, erwachten Anwohner in Steinweg aufgrund eines lauten Geräusches. Sie gingen der Ursache nach und fanden einen ca. 25jährigen Mann in seinem Pkw mit Schwandorfer Kennzeichen, der sich mit einer niedrigen Mauer angelegt hatte, nachdem er von der Fahrbahn abgekommen war.

Die herbeigerufenen Polizeibeamten erkannten alsbald die Gründe für diese Straßenverkehrsgefährdung. Neben annähernd 2 Promille Blutalkohol reagierten durchgeführte Drogentests auch auf sonstige Substanzen, die im Blut eines Fahrzeugführers nichts zu suchen haben. Die Beamten beendeten die Fahrt des Mannes bis auf weiteres und ordneten eine Blutentnahme an.

Wenige Stunden später kontrollierten Beamte in Regensburg/Steinweg einen fast 60jährigen Fahrzeugführer mit seinem silberfarbenen Pkw. Der Schwandorfer hatte an seinem Pkw spezielle Beleuchtungseinrichtungen nachgerüstet, mit denen er den Anschein eines Polizeifahrzeuges erwecken konnte. Zudem führte er Polizei-Utensilien mit, die dazu geeignet sind, bei einem unbedarften Bürger den Eindruck zu erwecken, er habe es mit einem Polizeibeamten zu tun. Nun ermittelt die richtige Polizei, ob dem Mann Verstöße nachgewiesen werden können.

Doch damit nicht genug. Gegen 05.00 Uhr kontrollierten Beamte in der Nordgaustraße einen Fahrzeugführer aus Wackersdorf. Die Beamten konnten den 30jährigen erst nach längerer Nachfahrt dazu bewegen, sein Fahrzeug anzuhalten. Als mögliche Gründe für die verlangsamten Reaktionen des Mannes fanden sich alsbald mehrere Faktoren. Erstens besitzt der Mann schon lange keine Fahrerlaubnis mehr und zweitens hatte er deutlich über 1,1 Promille Alkohol intus. Dem amtsbekannten Wiederholungstäter wurden die Fahrzeugschlüssel abgenommen und eine Blutentnahme durchgeführt.

PM / NS