Regensburg: Polizei zieht nach Dultwochenende Zwischenbilanz

Stark gefordert waren die Polizeikräfte im Verlauf des ersten langen Dultwochenendes. Vor allen an den ersten drei Tagen war ein starkes Besucheraufkommen zu verzeichnen, die Bierzelte waren gut gefüllt. Dies führte natürlich auch zu Straftaten, insgesamt wurden drei Körperverletzungen, 7 Diebstähle (überwiegend von Handys), zwei Beleidigungen und eine Sachbeschädigung angezeigt. Ein Autofahrer wurde mit über 3 Promille erwischt und musste seinen Führerschein abgeben. Ein Schläger leistete bei seiner Festnahme erheblichen Widerstand und verweigerte die Angabe von seinen Personalien. Erst nach einiger Zeit in der Polizeizelle zeigte er sich kooperativ und gab seinen Namen preis. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Beamten diesen jedoch schon selbst ermittelt, der Mann wird entsprechend angezeigt.

Leider war auch festzustellen, dass sich vor allem junge, angetrunkenen Dultbesucher bei einem erforderlichen Einschreiten von Polizeibeamten äußerst aggressiv und respektlos verhielten. So wurden bei einem Einsatz die Beamten auch beleidigt. In Bezug auf Alkoholkonsum musste bei vier betrunkenen Jugendlichen gehandelt werden, ein 14jähriges und 16jähriges Mädchen sowie ein 16jähriger Jugendlicher mussten aufgrund ihrer Alkoholisierung in Krankenhäusern behandelt werden. Auf dem Verkehrssektor sind 6 Abschleppungen zu verbuchen, 68 Falschparker wurden gebührenpflichtig verwarnt. Wie immer war ein starker Parksuchverkehr zu verzeichnen, obwohl, wie bekannt, nur wenig Parkplatz rund um die Dult zur Verfügung stehen.

PM/MF