Regensburg: Polizei fasst mutmaßlichen Serieneinbrecher

Ganze 19 Einbrüche soll ein 31-Jähriger in Regensburg begangen haben. Seine mutmaßliche Beute wird auf einen Betrag im oberen vierstelligen Bereich geschätzt. Der angerichtete Sachschaden dürfte noch etwas darüber liegen. Der mutmaßliche Serieneinbrecher sitzt aber bereits wegen einer anderen Tat in Haft. 

Bereits im Mai 2020 wurde ein 31-Jähriger nach Einbrüchen in mehrere Kellerabteile in der Regensburger Altstadt festgenommen. Bei seiner Festnahme konnten umfangreiche Beweismittel, die auf weitere Straftaten hindeuteten, sichergestellt werden. Die Auswertung und Zuordnung des mutmaßlichen Diebesgutes hat Regensburger Kriminalbeamte über mehrere Monate hinweg beschäftigt. Durch die aufwendige Arbeit werden dem Tatverdächtigen 19  Einbrüche in Keller, Büros, eine Gaststätte und sogar in eine Wohnung vorgeworfen. Der Wohnungseinbruch stellt seit 2017 ein Verbrechen dar und wird mit einer Mindestfreiheitsstrafe von einem Jahr bestraft.

Außer den Einbrüchen werden dem Tatverdächtigen Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz und betrügerisches Verwenden einer entwendeten EC-Karte zur Last gelegt.

Durch seine Taten soll der 31-Jährige Diebesbeute im Wert eines hohen vierstelligen Eurobetrags erlangt und einen noch etwas höheren Sachschade hinterlassen haben.

Der Tatverdächtige, der wegen der Tatvorwürfe vorübergehend in Untersuchungshaft war, befindet sich gegenwärtig aufgrund einer anderen Straftat in Freiheitsentzug.

Die Ermittlungen der Kriminalpolizeiinspektion Regensburg sind nun abgeschlossen und die umfangreichen Ermittlungsakten werden der Staatsanwaltschaft Regensburg zur weiteren Prüfung und Entscheidung über das Vorliegen eines ausreichenden Tatverdachts vorgelegt.

PP Oberpfalz/MB