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Regensburg: Ölfilm auf der Donau sorgte für größeren Einsatz

Die Berufsfeuerwehr Regensburg berichtet von einem Einsatz am Dienstag (4. September). Gegen 17 Uhr waren die Einsatzkräfte zur Donau gerufen worden. Im Bereich der Protzenweiherbrücke hatte eine Privatperson einen Ölfilm entdeckt. Schnell konnte ein Schiff ausgemacht werden, das augenscheinlich für die Verschmutzung verantwortlich war.

Der Einsatzbericht der Berufsfeuerwehr:

Um ca.17:15 Uhr wurde die Berufsfeuerwehr Regensburg und die Freiwilligen Feuerwehren Weichs, Altstadt, Sallern und Wutzlhofen zu dem Einsatzstichwort Öl auf fließendem Gewässer alarmiert.

Die Einsatzkräfte wurde sofort entlang und auf der Donau zur Erkundung der Situation im Bereich zwischen der Protzenweiherbrücke bis zum oberen Wöhrd hin eingesetzt.

Parallel dazu wurde eine Einsatzleitung mit Bereitstellungsraum im Bereich der Schleuse eingerichtet um die Maßnahmen zentral zu koordinieren.

 

Was war passiert:

Um 17:00 informierte eine Privatperson die Polizei, dass sich auf der Donau ein sichtbarer Ölfilm im Bereich der Schleuse an der Protzenweiherbrücke befindet.

Die hinzugezogenen Polizei schaltete daraufhin die Fachstellen,

·         Wasserschutzpolizei(WSP)

·         Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt(WSV),

·         Wasserwirtschaftsamt(WWA),

·         Umweltamt der Stadt Regensburg

mit ein.

Vor Ort wurde ein leichter Ölfilm auf der Donau im Bereich der Protzenweiherbrücke flussaufwärts bestätigt. Daraufhin wurde durch die Wasserschutzpolizei(WSP) ein sich vor Ort befindliches verdächtiges Gütermotorschiff vorerst in der Schleuse festgesetzt.

Ämterübergreifend  wurde durch WSP, WSV und WWA Ursachenforschung betrieben. Hierzu mussten Probe im Gewässer und im Schiff genommen werden, was sich als sehr zeitaufwendige aber notwendige Maßnahme erwies. Nach erster Einschätzung wurden zum Glück nur geringe Mengen an Schmiermittel in die Donau freigesetzt.

Das Schiff wurde nach Abschluss der Probenentnahmen aus der Schleuse aus(hoch)geschleust und an der naheliegenden Keilmauer der Donau gesichert. Zusätzlich brachte die Feuerwehren der Stadt Regensburg in enger Zusammenarbeit mit den Fachstellen um das Schiff eine Ölsperre ein um ein weiteres Austreten von Schmierstoffen in das fließende Gewässer zu unterbinden.

Auf Grund des sehr langwierigen Einsatzes von ca. 17:00- 21:00 Uhr und der eintretenden Dunkelheit, wurde die Lage eingefroren, so dass im Laufe des heutigen Vormittags die Situation vor Ort erneut beurteilt und die weitere Vorgehensweise festgelegt werden kann.

Insgesamt waren die Feuerwehren der Stadt Regensburg neben den Fachstellen und der Polizei mit 52 Einsatzkräften vor Ort.

PM/MF