Regensburg: Neue Verkehrsführung bei Kolpinghaus kommt

In der Nähe des Regensburger Kolpinghauses wird es ab der nächsten Woche eine neue Verkehrsführung geben, wie die Stadt Regensburg in einer Pressemitteilung verkündet:

Um die Verkehrssituation im Bereich der Donaumarkt-Baustelle zu entzerren, wird die Verkehrsführung zwischen Schwanenplatz und Donaumarkt geändert. Die Änderungen treten voraussichtlich im Lauf der kommenden Woche (30. Kalenderwoche) in Kraft.

Auf dem Schwanenplatz gibt es dann einen Kreisverkehr, der die bisherige Umfahrung zwischen Donaumarkt und Kolpinghaus ersetzt. In der Kalmünzergasse wird die erlaubte Fahrtrichtung umgedreht, das heißt die Gasse darf künftig nur noch in Richtung Süden, zum Schwanenplatz hin, befahren werden. Die Einbahnregelung gilt auch für Radfahrer. Der Radweg entlang der Kalmünzergasse wird deshalb gesperrt.

So soll die neue Verkehrsführung dann aussehen:

Bild: Stadt Regensburg

 

Für Auto- und Radfahrer ergeben sich damit folgende Änderungen:

Für den privaten Kfz-Verkehr ist ab dem Schwanenplatz keine Durchfahrt in Richtung Norden mehr möglich. Autofahrer können am Schwanenplatz über den Kreisverkehr entweder in die Pfluggasse oder in die D.-Martin-Luther-Straße einbiegen. Die bereits eingerichteten Umleitungsstrecken in Richtung Stadtnorden bleiben bestehen.

Radfahrer,  die von der D.-Martin-Luther-Straße in die Ostengasse unterwegs sind, werden über die Strecke Bertoldstraße / Hallergasse umgeleitet.

 

Die Busspur in der Adolph-Kolping-Straße in Richtung Eiserne Brücke / Thundorferstraße bleibt bestehen, wird aber für Radfahrer geöffnet. Radfahrer, die aus der D.-Martin-Luther-Straße kommen, gelangen künftig über den Kreisverkehr und die Busspur schneller als bisher zur Eisernen Brücke  bzw. zur Thundorferstraße.

 

Am Ende der Ostengasse darf nur noch nach links in die Kalmünzergasse abgebogen werden. Die direkte Durchfahrt von der Ostengasse zur Adolph-Kolping-Straße wird für den Kfz-Verkehr gesperrt. Für Radfahrer, die aus der Ostengasse zum St.-Georgen-Platz fahren, wird vor dem Kolpinghaus eine eigene Ampel eingerichtet.

 

Für den Verkehr, der aus der Thundorferstraße, von „Unter den Schwibbögen“ oder von der Eisernen Brücke in Richtung Süden zum Schwanenplatz fährt, ergeben sich keine Änderungen.

 

Radfahrer, die vom St.-Georgen-Platz in die Ostengasse fahren wollen, haben zwei Möglichkeiten: entweder sie fahren über den Kreisverkehr und die Umleitung Bertoldstraße / Hallergasse / Ostengasse, oder sie steigen vor dem Kolpinghaus ab und schieben bis zur Einmündung Hallergasse, wo die Einbahnregelung in der Ostengasse endet. „Wir bitten um Verständnis, dass wir den Radfahrern hier vorübergehend keine optimale Lösung anbieten können“, erklärt Rechtsreferent Dr. Wolfgang Schörnig. Man habe intensiv nach alternativen Lösungen gesucht, sei aber an den beengten Platzverhältnissen gescheitert, die durch die Vielzahl an Baustellen auf dem Donaumarkt und in der Ostengasse verursacht werden. „Bei den Umleitungen gilt: Verkehrssicherheit geht vor. Vor dem Kolpinghaus und in der Ostengasse ist die Straße an mehreren Stellen stark verengt. Wir können die Radfahrer hier nicht im Gegenverkehr führen, ohne sie und andere Verkehrsteilnehmer zu gefährden.“

 

Mit der neuen Verkehrsführung soll der Verkehrsfluss rund um das Kolpinghaus verbessert werden. „Insbesondere wollen wir die langen Rückstaus in die Ostengasse, die zu Stoßzeiten regelmäßig zu beobachten waren, vermeiden, und durch die Reduzierung des Verkehrs im Bereich der Einmündung Ostengasse / Kalmünzergasse die Sicherheit für Radfahrer und Fußgänger erhöhen“, so Dr. Schörnig.

 

Die neuen Regeln bleiben voraussichtlich bis zum Neuausbau der Adolph-Kolping-Straße, der für das Frühjahr 2016 geplant ist, in Kraft. Bis zur Eröffnung des Museums der Bayerischen Geschichte im Jahr 2018 wird es rund um den Donaumarkt immer wieder zu baustellenbedingten Änderungen der Verkehrsführung kommen.

 

Parallel dazu laufen die Planungen, wie der Bereich Schwanenplatz / St.-Georgen-Platz dauerhaft gestaltet werden soll. Das Ergebnis des entsprechenden Gestaltungswettbewerbs liegt seit Januar 2015 vor. Der Siegerentwurf wurde in den vergangenen Monaten weiterentwickelt und ein Verkehrskonzept erarbeitet. Dieses Verkehrskonzept wird am Donnerstag, 23. Juli 2015, um 17 Uhr in der Sitzung des Planungsausschusses diskutiert, die auf www.regensburg.de auch live übertragen wird.

Pressemitteilung/MF