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Regensburg: Neue Heimat für Geflüchtete von den griechischen Inseln

Nachdem sich die Bundesregierung gemeinsam mit anderen europäischen Ländern bereit erklärt hat, Menschen aus den Flüchtlingslager von den griechischen Inseln aufzunehmen, möchte auch die Stadt Regensburg ihren Beitrag zu dieser humanitären Aufgabe leisten. In Kooperation mit der Hilfsorganisation „Space Eye e.V.“ sollen die Geflüchteten im Rahmen einer Zwischennutzung in einem leerstehenden Gebäude in der Vitusstraße untergebracht werden.

„Es handelt sich hier um ein großes Haus mit acht Wohneinheiten, das von der Stadtbau saniert werden wird“, erklärte Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer. „Bis die Vorbereitungen dafür abgeschlossen sind, wird es aber noch mindestens zwei Jahre dauern. In der Zeit können wir hier im Rahmen einer Zwischennutzung bis zu 30 anerkannte Flüchtlinge unterbringen.“ Die Wohneinheiten werden dabei an die Space Eye-Initiative „Second Life – Zweite Heimat Regensburg“ vermietet, welche sie bezugsfertig einrichtet und dann an die geflüchteten Menschen übergibt. Darüber hinaus gäbe es auch in einem weiteren leerstehenden Gebäude in der Vitusstraße noch Kapazitäten, sodass in dem Viertel insgesamt 50 Menschen ein neues Zuhause finden könnten.

 

Regensburg ist gerüstet

„Aktuell wissen wir noch nicht, wie viele anerkannte Geflüchtete uns von der Bundesregierung zugewiesen werden“, so die Oberbürgermeisterin. „In jedem Fall sind wir in Regensburg gerüstet und bereit, diesen Menschen nach allem, was sie in ihrer Heimat und auf der Flucht erleben mussten, hier einen sicheren Hafen zu bieten.“

Um die Anwohnerinnen und Anwohner der Vitusstraße über die Initiative zu informieren, wird der Verein Space Eye am Donnerstag, 22. Oktober, und am Freitag, 23. Oktober, jeweils von 15 bis 18 Uhr, einen Infostand aufbauen, um offene Fragen zu beantworten. Auch Hilfsangebote, die den Geflüchteten das Ankommen in der neuen Stadt erleichtern, werden dabei gerne entgegengenommen.

Pressemitteilung Stadt Regensburg

 

Lager Moria: Bericht zu Kundgebung in Regensburg

In Regensburg haben in der Vergangenheit unter anderem die Organisation Seebrücke und weitere Teilnehmer mehrmals für eine Aufnahme von Geflüchteten in der Stadt demonstriert.