Regensburg: Neue E-Ladesäule für Gewerbepark

„Ein solch zentraler Standort mit viel Kundenverkehr ist ideal, um eine ‎Elektroladesäule ‎aufzustellen. So bieten wir den Menschen ‎ganz konkrete Anreize, über die ‎Anschaffung eines E-Autos nachzudenken“, so der REWAG-Vorstandsvorsitzende Olaf ‎Hermes, der am Mittwoch, den 3. August 2016, eine neue Ladestation, zusammen mit dem Geschäftsführer der ‎Gewerbepark Regensburg GmbH, Roland Seehofer, in Betrieb nahm. Dieser ergänzt: „Unsere Kunden ‎schätzen den Gewerbepark Regensburg für seine vielfältigen Angebote, die Kundennähe und ‎die gute infrastrukturelle Anbindung. Ein solcher Service unterstreicht diesen Anspruch, ‎gerade auch was den Aspekt der Nachhaltigkeit angeht.“ ‎ Die Elektroladesäule befindet sich im Gewerbepark im Bereich D90 auf dem Parkplatz ‎gegenüber des Netto Getränkemarkts und ist 24 Stunden zugänglich.‎

Elektromobilität ‎

Seit 2015 baut die REWAG eine Infrastruktur auf, über die Elektrofahrzeuge durch ein ‎dichtes ‎‎‎Netz von Ladesäulen mit 100 Prozent Ökostrom versorgt werden können. Bisher wurden ‎‎30 ‎‎‎Elektroladesäulen in Regensburg ‎und der Region errichtet. Die REWAG plant, ‎bis Ende des ‎Jahres acht weitere ‎‎Elektroladesäulen aufzustellen. Aus ihnen ‎fließt ‎ausschließlich ‎Naturstrom, um eine ‎CO2-neutrale ‎Mobilität ‎zu garantieren.‎ Der ‎‎Energieversorger sieht ‎darin ‎einen wichtigen Beitrag zur Energiewende. ‎Mit der Bereitstellung ‎‎der ‎Ladesäulen-Infrastruktur ‎will er das ‚Henne-Ei-Prinzip‘ auflösen, die Akzeptanz der E-‎‎Mobilität ‎erhöhen und den ‎‎Bürgern in Regensburg und der Region konkrete Anreize für ‎die ‎‎Elektromobilität ‎bieten.‎ ‎Beim Thema E-Mobilität sind Energieeffizienz und Nachhaltigkeit die ‎entscheidenden ‎‎‎Faktoren ‎für die REWAG. Eine laufend aktualisierte ‎Übersicht über die Ladestationen in und ‎um Regensburg findet man auf www.rewag.de.‎ „Durchschnittlich haben wir von ‎April 2015 bis ‎‎einschließlich Juni 2016 über 350 Ladungen ‎‎monatlich verzeichnet. Es wurden 36.485 ‎Kilowattstunden ‎‎Ökostrom entnommen. Dies ‎bedeutet, ‎dass an unseren Ladestationen etwa ‎‎280.000 Kilometer ‎‎‘Fahrstrecke‘ geladen ‎wurde. Gemessen ‎am durchschnittlichen CO2-‎Ausstoß bei ‎Personenkraftwagen von ‎‎150 ‎Gramm je Kilometer ‎macht das eine CO2-‎Einsparung von fast ‎‎42 Tonnen“, berichtet der ‎REWAG-Vorstandsvorsitzende Olaf Hermes.‎‎

Dabei wird für die REWAG neben dem Ausbau einer eigenen Ladesäulen-Infrastruktur der ‎‎Vertrieb von Full-Service-Lösungen in der E-Mobilität zunehmend wichtig. Aufgrund seiner ‎‎Erfahrungen in diesem Bereich hat der Energieversorger Elektromobilitätsdienstleistungen für ‎‎den Vertrieb von Ladesäulensystemen entwickelt, die er als „Full-Service-Paket“ anbietet. So ‎‎können andere kommunale oder privatwirtschaftliche Partner ihrerseits Kunden, wie etwa ‎‎Gemeinden oder privaten Interessenten, fertige E-Ladesäulen-Lösungen anbieten.‎

Bequem, fair und CO2-neutral

REWAG-Kunden laden bequem über eine Scheckkarte. Der Energieversorger bietet ‎zudem ‎‎‎‎ein günstiges Preismodell für das Laden an den Stationen in Stadt und ‎Landkreis: Für den ‎‎‎Ladevorgang wird lediglich der reine Arbeitspreis berechnet ‎‎– ein ‎Grundpreis fällt nicht an. Die ‎‎‎einzelne Kilowattstunde liegt bei äußerst attraktiven 24,52 ‎Cent (brutto). „Die ‎‎Ladestrom-Karte ‎garantiert den REWAG-Kunden eine ‎Kilowattstunden-‎genaue Abrechnung ‎‎ohne einen ‎zusätzlichen Grundpreis“, erklärt Hermes. ‎„Die Kunden zahlen also ‎nur das, was ‎sie auch ‎wirklich verfahren. Ein solch faires ‎‎Abrechnungssystem stellt im ‎deutschlandweiten ‎Markt die ‎Ausnahme dar, da in der Regel ‎‎nach teureren Stundenpreisen ‎abgerechnet wird.“ ‎ ‎Auch ‎Kunden anderer Versorger und ‎‎Durchreisende können die Ladesäulen nutzen. Diese ‎‎‎‚tanken‘ ‎einfach mittels einer SMS zu ‎‎einem fixen Preis pro Stunde oder über die Systeme ‎von ‎europaweit tätigen eRoaming-‎‎‎Partnern.

Pressemitteilung REWAG/MF