Regensburg: Neue Antidiskriminierungsstelle ergänzt Beratungsangebot

Die Stadt Regensburg hat ihr Beratungsangebot um eine Antidiskriminierungsstelle ergänzt. Damit möchte die Stadt ein Zeichen gegen Diskriminierung jeglicher Art und Rassismus setzen und damit für eine vielfältige, bunte und offene Stadt eintreten, so Regensburgs Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer heute bei einer Pressekonferenz.

Im Mittelpunkt steht das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG), das seit 2006 in Deutschland gilt. Dieses Gesetz verbietet Benachteiligungen aus sechs Gründen:

  • Rassismus oder ethnische Herkunft
  • Geschlecht
  • Religion und Weltanschauung
  • Behinderung
  • Alter
  • Sexuelle Identität

Der Jugendbeirat und der Inklusionsbeirat wollten, dass die bislang bereits bestehende Beratungsstelle der Stadt um die Antidiskriminierungsstelle erweitert wird. Das neu geschaffene „Büro für Chancengleichheit“ vereint nun die bestehenden Stellen.

Diskriminierung kann in allen Lebensbereichen auftreten und alle Menschen treffen: ein dunkelhäutiger Mann, der vom Türsteher einer Diskothek abgewiesen wird; eine homosexuelle Person, der eine Hotelübernachtung mit dem Partner verwehrt wird.

Bei der Antidiskriminierungsstelle bekommen betroffene Personen nun eine kostenlose Beratung und Hilfestellung.

Die Antidiskriminierungsstelle der Stadt Regensburg ist in der Von-der-Tann-Straße 1 in Regensburg. Ansprechpartnerin ist Petra Salameh-Zudock. Erreichbar ist die Beratungsstelle per Mail unter antidiskriminierungsstelle@regensburg.de oder telefonisch unter 0941/507-1143.