Regensburg: Mord an Asylbewerber

Ein Lapalie war der Auslöser, für die Bluttat, die sich im März diesen Jahres im Asylberwerberheim in Wörth an der Donau abgespielt hat. Ein 29 jähriger Iraner sticht auf einen 20 jährigen Mitbewohner aus dem Irak ein,  das Opfer stribt noch am selben Abend. Seit heute muss sich der Mann wegen Mordes vor dem Landgericht Regensburg verantworten .

Niedergeschlagen wirkt der Angeklagte heute Morgen im Sitzungsssaal. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Asylbewerber aus dem Irak Mord vor,  er soll am Abend des 02. März im Asylbewerberheim in Wörth an der Donau mit direktem Tötungsvorsatz gehandelt haben. Gegen 21 Uhr 25 gerät er mit seinem iranischen Mitbewohner in Streit, dieser ekaliert: Der 29-jährige Iraker soll mehrmals mit einem Taschenmesser auf sein wehrloses Opfer eingestochen haben, so die Anklageschrift.

Der mutmaßliche Mörder hat bei seiner ersten Vernehmung angegeben, dass er sich nicht mehr genau an den Tathergang erinnern könne. Das Opfer habe ihn provoziert und auf ihn eingeschlagen. Daraufhin sei er sehr zornig geworden und habe zugestochen  Er bereue die Tat. Die Verteidigung plädiert deswegen auf Totschlag. Der Angeklagte hat sich heute nicht zu den Vorwürfen der Staatswanwalschaft geäußert.  Der Prozess wurde auf sieben Verhandlungstage angesetzt. Ein Urteil wird spätestens am 18. Oktober fallen.

07.10.2013 RH