© Caritas-Krankenhaus St. Josef

Regensburg: Modernste Notaufnahme Deutschlands eingeweiht

Prominente Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Gesundheitswesen sind gekommen, um ihm Rahmen eines Festaktes die Fertigstellung der wohl aktuell modernsten Notaufnahme Deutschlands zu feiern. Auf einer Fläche von über 1.600 Quadratmeter entstand diese am Caritas-Krankenhaus St. Josef. Sie besticht durch ihre technische Ausstattung, die höchsten Anforderungen an Patientensicherheit gerecht wird, die bauliche Planung, der eine hohe Prozessorientierung zugrunde liegt, aber auch durch das helle und einladende Ambiente. Die Gesamtbaumaßnahmen belaufen sich auf 17 Millionen Euro. Neun Millionen Euro werden davon gefördert. Allein der Neubau der Notaufnahme kostete zehn Millionen Euro.

Diözesan-Caritasdirektor Dr. Roland Batz betonte: „Diese Maßnahme ist eine Investition in die Zukunft. Die stetig steigenden Patientenzahlen, gerade in der Notaufnahme, führen unweigerlich zu räumlichen Engpässen.“ Ein Krankenhaus, welches den Menschen mit seinen Sorgen und Nöten in den Mittelpunkt stellt, müsse und werde sich immer neuen Herausforderungen stellen und vorausschauend denken und handeln, so der Caritasdirektor. Gleichzeitig wurde ein neues, umfassendes prozessorientiertes Betriebskonzept entwickelt. Bei allen Notfallpatienten führt eine speziell geschulte Pflegekraft eine Ersteinschätzung nach einem fünfstufigem Bewertungssystem („Manchester-Triage-System“) durch. Danach legt sie die Behandlungsreihenfolge fest. Diese richtet sich zum Beispiel nach dem Schweregrad der Erkrankung oder Verletzung und dem akuten Versorgungsbedarf. Dr. Andreas Hüfner, erfahrener Notfallmediziner und Leiter der Zentralen Notaufnahme sagt: „Wir sind zu jeder Tages- und Nachtzeit die zentrale Anlaufstelle für alle Notfallpatienten, die rasch eine Untersuchung und Behandlung benötigen. Durch die mit dem Neubau einhergehende Reorganisation der Abläufe und die Top-IT-Unterstützung sind die Schnittstellen optimiert. Es entstanden beste Bedingungen für eine spezialisierte und patientenorientierte Notfallversorgung.“

Ministerialdirigent Herwig Heide vom Bayerischen Gesundheitsministerium, Regensburgs Oberbürgermeister Joachim Wolbergs und Marcus Hartl von der Bau- und Projektmanagement Hartl GmbH lobten die zielstrebige Zusammenarbeit aller an der Konzeption und am Bau Beteiligten. „Man muss immer wieder betonen, welch exzellente Versorgung im Gesundheitsbereich unsere Bürgerinnen und Bürger der Stadt und in der gesamten Region vorfinden“, sagte Wolbergs mit Stolz.

Und auch Florian Glück, Geschäftsführer des Caritas-Krankenhauses St. Josef, ist stolz auf diese strategische Entscheidung. „Mit dem Neubau und der Erweiterung der Notaufnahme haben wir einen weiteren Schritt zur Verbesserung der Behandlungsprozesse erfüllt, um die Patienten optimal zu versorgen“, ergänzt er. Das Haus habe bereits vor Jahren ein zentrales Belegungsmanagement, einen gesonderten Bereich zur Aufnahme der Patienten am Operationstag und das System der Primären Pflege eingeführt.

Zu den Besonderheiten der neuen Notaufnahme gehören auch ein überdachter großzügiger Liegend-Anfahrtsbereich für Rettungsdienste, ein separater Zugangsweg für Fußgänger, 18 Behandlungsräume auf dem neuesten technischen Stand sowie ein moderner Wartebereich. Zusätzlich sind ein Schockraum, sowie ein Raum für kleinere chirurgische Eingriffe vorhanden. Infektiöse Patienten können über einen extra  Zugang zu einem Isolationsraum gebracht werden, um Ansteckungen zu vermeiden. Unterstützt werden die Pflegekräfte und Ärzte in ihrer Arbeit durch eine moderne Organisationssoftware, die den Notaufnahmeprozess komplett abbildet.

Foto:Caritas-Krankenhaus St. Josef

Pressemitteilung/MF