Regensburg: Mit Haftbefehl gesuchter Deutscher stellt sich der Bundespolizei

Einen eher ungewöhnlichen Fahndungserfolg konnte die Bundespolizei am Hauptbahnhof Regensburg verbuchen. Ein mit Haftbefehl Gesuchter stellte sich freiwillig. 

Am Montagnachmittag (04.02.19) ist ein Mann auf das Revier der Bundespolizei gekommen und hat sich freiwillig zum Haftantritt gemeldet. Bei der anschließenden Personenüberprüfung stellte sich tatsächlich heraus, dass die Staatsanwaltschaft Regensburg auf Grund einer rechtskräftigen Verurteilung mit Haftbefehl nach dem 46-jährigen Deutschen gesucht hat.

Das Amtsgericht Straubing hatte den Mann im März 2018 wegen Trunkenheit im Verkehr zu einer Geldstrafe in Höhe von 50 Tagessätzen zu jeweils 40 Euro verurteilt. Einen Teil der Geldstrafe hatte der Verurteilte bezahlt, 1240 Euro oder 31 Tage Ersatzfreiheitsstrafe blieben allerdings offen.

Nachdem der 46-Jährige einer Aufforderung zum Haftantritt nicht nachkam, erließ die Staatsanwaltschaft im Januar 2019 Haftbefehl.

Da der Gesuchte mangels Barmittel die noch offene Geldstrafe nicht bezahlen konnte oder wollte, entsprachen die Bundespolizisten seinem Wunsch und lieferten ihn in die Justizvollzugsanstalt Regensburg ein.

Um Spekulationen vorzubeugen, der Verhaftete hat einen festen Wohnsitz in einem Nachbarlandkreis von Regensburg.

 

Pressemitteilung Bundespolizei Waldmünchen